Essen feiert Wiedereröffnung der sanierten Sportanlage Seumannstraße nach acht Monaten Bauzeit
Sophia KellerEssen feiert Wiedereröffnung der sanierten Sportanlage Seumannstraße nach acht Monaten Bauzeit
Essens Sportanlage Seumannstraße nach Großsanierung wiedereröffnet
Die Sportanlage Seumannstraße in Essen ist nach einer umfassenden Sanierung offiziell wieder in Betrieb genommen worden. Oberbürgermeister Thomas Kufen weihte den modernisierten Komplex am 21. März 2026 ein und setzte damit den Schlusspunkt unter ein achtmonatiges Projekt. Die Investition in Höhe von 850.000 Euro sollte die Bedingungen für lokale Vereine und die gesamte Nachbarschaft verbessern.
Die Arbeiten an der Anlage begannen im Juli 2025. Zu den Maßnahmen gehörten der Austausch des alten Tonplatzes durch einen neuen Kunstrasenbelag, die Erneuerung des Entwässerungssystems sowie die Installation moderner LED-Flutlichtanlagen. Trotz eines Rückschlags im September 2025 – ein Brand zerstörte Container, die vom Jugendbereich von Atlético Essen und dem ESC Preußen 02 e.V. genutzt wurden – konnte der Bauplan wie vorgesehen im Januar 2026 abgeschlossen werden.
Bei der Eröffnung betonte Kufen die Bedeutung des Sports als verbindendes Element in der Gesellschaft. Zudem verband er das Projekt mit der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele und bezeichnete die Sanierung als wichtiges Beispiel für Infrastrukturinvestitionen. Der Oberbürgermeister dankte allen beteiligten Vereinen, Planern und Baufirmen für die Realisierung der Anlage.
Die renovierte Sportstätte bietet nun bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen. Kufen bezeichnete die Ausgaben als gerechtfertigt – angesichts der langfristigen Vorteile für Sportlerinnen und Sportler sowie das gesamte Stadtviertel.
Die Anlage in der Seumannstraße ist nun voll funktionsfähig, mit aufgewerteten Spielflächen und Beleuchtung. Die 850.000 Euro teure Sanierung wurde in acht Monaten abgeschlossen, trotz der brandbedingten Verzögerung. Lokale Vereine können die verbesserten Räumlichkeiten nun nutzen, allerdings lagen bis zum 31. März 2026 keine öffentlichen Daten zu Änderungen in der Auslastung vor.






