Essen feiert friedliche Silvesternacht dank starkem Sicherheitskonzept und Teamwork
Ella KrausEssen feiert friedliche Silvesternacht dank starkem Sicherheitskonzept und Teamwork
Essen feiert Silvester mit starkem Sicherheitsaufgebot und guter Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte den gemeinsamen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt, der für eine geordnete Silvesternacht in Essen sorgte. Gleichzeitig verurteilte er Angriffe auf Einsatzkräfte als "völlig inakzeptabel". Die Stadt setzte zusätzliche Kräfte ein, darunter 18 Mitarbeiter des Ordnungsamts, die sich besonders auf die Innenstadt konzentrierten. Zudem kam mobile Videoüberwachung in der Nähe des Wasserturms im Südostviertel zum Einsatz – erstmals testete Essen diese Technologie an einem selbst definierten Brennpunkt. Die Einsatzteams arbeiteten die ganze Nacht durch: Polizei, Feuerwehr und Ordnungsbehörden waren in vollem Umfang im Einsatz. Präventive Maßnahmen des Jugendamts und lokaler Wohlfahrtsverbände trugen ebenfalls zu einer weitgehend ruhigen Atmosphäre bei. Der Oberbürgermeister dankte später allen im Dienst befindlichen Kräften, darunter auch den Mitarbeitern, die für saubere Straßen sorgten. Kufen betonte zwar den Erfolg der gemeinsamen Strategie, forderte aber mehr Handlungsspielraum für die Stadt. Er hofft, dass das Land Essen künftig erlauben wird, mobile Überwachung eigenständig an neuralgischen Punkten wie dem Bereich um die Marktkirche einzusetzen. Konkrete weitere Standorte wurden in den offiziellen Stellungnahmen nicht genannt. Die meisten Bürger feierten friedlich und zeigten Respekt gegenüber den Einsatzkräften. Der Oberbürgermeister dankte sowohl der Bevölkerung als auch den städtischen Diensten für die gute Zusammenarbeit. Zudem rief er dazu auf, Abfälle verantwortungsvoll zu entsorgen, damit Essen auch nach den Feierlichkeiten sauber bleibt.