04 April 2026, 12:14

Erzbistum Köln verzeichnet 13,2 Millionen Euro Überschuss für 2024

Kirche mit einem Metallzaun und Pflanzen davor, Schild mit der Aufschrift "Evangelische Mission", umgeben von Bäumen und einem Haus unter einem bewölkten Himmel.

Erzbistum Köln verzeichnet 13,2 Millionen Euro Überschuss für 2024

Erzbistum Köln meldet solide Finanzlage für 2024 mit Überschuss von 13,2 Millionen Euro

Das Erzbistum Köln hat eine stabile finanzielle Perspektive für das Jahr 2024 bekannt gegeben und einen Überschuss von 13,2 Millionen Euro ausgewiesen. Dies ist Teil eines umfassenden Wirtschaftsplans mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro, der größtenteils durch Kirchensteuern finanziert wird. Gleichzeitig treibt das Bistum strukturelle Reformen voran, um die Abläufe zu straffen und die langfristige Stabilität zu sichern.

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Die Einnahmen aus Kirchensteuern, die etwa zwei Drittel des Haushalts des Erzbistums ausmachen, stiegen 2024 um 1,7 Prozent. Der Großteil dieser Mittel fließt in die seelsorgerische Arbeit, darunter lokale Gemeinden, Schulen, Kindergärten und Initiativen des Caritas-Verbands. Der Wirtschaftsexperte Gordon Sobbeck bezeichnete die finanzielle Situation des Erzbistums als "stabil und gesichert".

Um die Effizienz zu steigern, strukturiert das Erzbistum seine seelsorgerischen Einheiten um. Ein vereinfachtes Fördersystem und eine stärkere administrative Führung wurden eingeführt. Zudem laufen Pläne, die Trägerschaft der Kindergärten an einen neuen Anbieter namens Katholino zu übertragen. Bis 2030 soll außerdem die Zahl der Gebäude in den pastoralen Einheiten um 25 Prozent reduziert werden.

Die Reformen sind Teil des Rahmenplans 2030 des Erzbistums, der die finanzielle Sicherheit in allen Bereichen gewährleisten soll. Verantwortliche betonen, dass diese Maßnahmen dazu beitragen werden, die Angebote aufrechtzuerhalten und gleichzeitig zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Die finanzielle Lage des Erzbistums Köln bleibt dank steigender Kirchensteuereinnahmen und sorgfältiger Planung robust. Strukturielle Anpassungen – darunter der Abbau von Immobilienbeständen und Verwaltungsreformen – werden die Arbeit des Bistums in den kommenden zehn Jahren prägen. Ziel ist es, Kosteneffizienz mit der fortlaufenden Unterstützung seelsorgerischer und sozialer Dienste in Einklang zu bringen.

Quelle