21 February 2026, 14:28

Eisige Kälte stoppt Bottroper Protest gegen Gewalt an Mädchen nicht

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einer "Solidarität und Feminismus"-Fahne die Straße entlang, mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Eisige Kälte stoppt Bottroper Protest gegen Gewalt an Mädchen nicht

Rund 80 Menschen trotzten am 14. Februar 2026 eisigen Temperaturen und leichtem Schneefall, um in Bottrop an einer Demonstration teilzunehmen. Die Veranstaltung markierte das elfte Jahr in Folge, in dem Aktivistinnen und Aktivisten im Rahmen der weltweiten One-Billion-Rising-Kampagne gegen Gewalt an Mädchen und Frauen protestierten.

Organisiert vom Frauenzentrum Courage zog die Kundgebung Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Kommunalverwaltung und sozialen Einrichtungen an. Darunter waren Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert sowie die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann. Unterstützerinnen, Unterstützer und Aktivistinnen schlossen sich an und standen unter dem diesjährigen Motto "Ni una menos – Mädchen in Flammen" gemeinsam gegen Femizide, die oft von aktuellen oder ehemaligen Partnern verübt werden.

Die Veranstaltung verband Reden mit künstlerischen Darbietungen, darunter Live-Musik der Band A Mournful Experience und Tanzchoreografien der Peter-Frank-Tanzschule. Trotz der Kälte blieben die Anwesenden engagiert und unterstrichen die Botschaft, dass Gewalt gegen Mädchen und Frauen nach wie vor zu wenig Beachtung und Schutz erfährt.

Obwohl keine genauen Zahlen der Vorjahre öffentlich verfügbar sind, schwankte die Teilnehmerzahl bei den Bottroper One-Billion-Rising-Aktionen bisher zwischen einigen Dutzend und wenigen Hundert – abhängig von Wetter und Mobilisierungsbemühungen. Die diesjährige Resonanz zeigte erneut das anhaltende Engagement für die Sache, selbst unter schwierigen Bedingungen.

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Der Protest in Bottrop führte erneut Gemeinschaftsvertreterinnen, Aktivistinnen und Unterstützer zusammen, um gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu kämpfen. Mit einer Mischung aus Auftritten und Reden hielt die Veranstaltung das Thema präsent und forderte stärkere Schutzmaßnahmen für Mädchen und Frauen, die männlicher Aggression ausgesetzt sind.