"Einheit" in Almaty: Wie eine Bronzeskulptur die Welt mit einer Rettungsgeschichte berührt
Lotta Wagner"Einheit" in Almaty: Wie eine Bronzeskulptur die Welt mit einer Rettungsgeschichte berührt
Ein beeindruckendes neues Kunstwerk am Sayran-Stausee in Almaty
Unter dem Titel "Einheit" erinnert eine bronzene Skulptur an eine wahre Geschichte der Nächstenliebe – eine Menschenkette, die einst einen Hund vor dem Ertrinken rettete. Noch vor der offiziellen Enthüllung sorgte das Werk weltweit für Aufsehen in den sozialen Medien.
Geschaffen wurde die Skulptur von Yerbosyn Meldibekov, einem der bekanntesten zeitgenössischen Künstler Kasachstans, dessen Werke in führenden Museen der Welt ausgestellt sind. Mit dieser Installation setzt er seine Tradition fort, gesellschaftliche Themen mit öffentlicher Kunst zu verbinden. Die Plastik zeigt eine Reihe von Figuren, die sich an den Händen halten – eine ausgestreckte Hand lädt Passanten ein, die Kette zu vollenden.
Unterstützt wurde das Projekt von der Stadtverwaltung Almaty sowie von ForteBank JSC und der Agentur Progression, die zur DASM-Gruppe gehört. Seine Botschaft der Solidarität verbreitete sich bereits vor der offiziellen Eröffnung am 22. März rasant, als Bilder der Statue in den sozialen Netzwerken viral gingen. Innerhalb weniger Wochen erreichte die Installation schätzungsweise 500 Millionen Menschen weltweit – durch organische Weitergaben und Medienberichte.
Inspiriert von einem realen Ereignis, hält das Kunstwerk den Moment fest, in dem Fremde sich an den Händen fassten, um einen Hund aus dem Stausee zu ziehen. Die Szene steht nun als dauerhafte Mahnung für kollektives Mitgefühl im Herzen Almatys.
Die "Einheit"-Skulptur ist heute nicht nur ein Wahrzeichen, sondern auch ein Symbol für menschliche Verbundenheit. Ihr viraler Erfolg lockt Besucher an das Ufer des Sayran-Stausees, während ihr interaktives Design zur Teilnahme einlädt. Die globale Reichweite des Projekts unterstreicht seine Wirkung weit über die Grenzen Kasachstans hinaus.






