Edith Gribs wird neue Schirmherrin des Kinderschutzbunds Willich
Der Kinderschutzbund Willich ernennt Edith Gribs zur Schirmherrin 2026
Zum ersten Mal in der Geschichte des Ortsverbandes übernimmt mit Edith Gribs eine Frau das Amt der Schirmherrin. Gribs wird die Organisation durch praktische Ressourcen sowie eine höhere Sichtbarkeit ihrer Arbeit unterstützen.
Für den Kinderschutzbund war das vergangene Jahr besonders fordernd: Keine Woche verging ohne einen Einsatz in einem Fall von Kindeswohlgefährdung. Trotz des Engagements von fast 60 Ehrenamtlichen bleiben begrenzte Personalkapazitäten und räumliche Engpässe weiterhin eine Herausforderung. Gribs, Inhaberin der Hall 22, hat sich bereits lokal engagiert – etwa mit dem Programm „Willkommens-Baby-Tasche“ oder sonntäglichen Kinderbetreuungsangeboten.
Künftig stellt sie dem Verband einen multifunktionalen Raum für seine Aktivitäten zur Verfügung und unterstützt bei personellen Bedarfen. Ihre Location war bereits Schauplatz von Veranstaltungen wie dem Kinderfest oder kostenlosen Weihnachtskino-Vorführungen für junge Zuschauer. Thomas Mathes, Geschäftsführer der Hall 22, betont, dass Willich mit Problemen wie Finanzierungslücken und steigendem Bedarf an Kinder- und Jugendhilfe kein Einzelfall ist. Jede Spende komme direkt Familien und Kindern in der Region zugute. Als vierte Schirmherrin in der Geschichte des Verbandes soll Gribs die Gemeinschaft stärken und zusätzliche Unterstützung für die wichtige Arbeit sichern.
Die neue Partnerschaft wird Gribs aktiv in die Öffentlichkeitsarbeit des Kinderschutzbundes einbinden und dessen Handlungsspielraum erweitern. Ihr Engagement soll die dringenden Bedürfnisse benachteiligter Familien in Willich stärker ins Bewusstsein rücken. Nach wie vor ist die Organisation auf öffentliche Spenden angewiesen, um ihre Angebote aufrechtzuerhalten und der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.