25 March 2026, 04:12

E.ON verdoppelt Netzinvestitionen bis 2030 auf 48 Milliarden Euro

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung anzeigt.

E.ON verdoppelt Netzinvestitionen bis 2030 auf 48 Milliarden Euro

E.ON kündigt massiven Ausbau der Stromnetze bis 2030 an

Der Energiekonzern E.ON will seine Stromnetze bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich ausbauen. Das Unternehmen plant, in den kommenden vier Jahren rund 48 Milliarden Euro zu investieren – mehr als das Doppelte der bisherigen Ausgaben. Aktionäre dürfen sich zudem über eine höhere Dividende freuen, die auf der Hauptversammlung im nächsten Monat beschlossen wird.

Zwischen 2021 und 2025 steigerte E.ON seine Netzinvestitionen schrittweise von 2,4 auf 3,5 Milliarden Euro pro Jahr. Mit dem neuen Plan soll das jährliche Investitionsvolumen auf 6 bis 7 Milliarden Euro steigen, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu unterstützen und die Netzstabilität zu gewährleisten. Bis 2030 strebt das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an, getrieben vor allem durch diese Modernisierungsmaßnahmen.

Der Aktienkurs von E.ON erreichte Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, pendelte sich seitdem jedoch bei etwa 18,85 Euro ein. Dennoch rechnet die Unternehmensführung für 2026 mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses: Das bereinigte EBITDA wird auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro prognostiziert. Auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 sollen die Aktionäre eine erhöhte Dividende von 0,57 Euro pro Aktie erhalten.

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Weitere Details zur Netzstrategie werden im nächsten Quartalsbericht am 13. Mai 2026 veröffentlicht.

Mit dem deutlich aufgestockten Investitionsbudget unterstreicht E.ON seinen Willen, die Netzinfrastruktur für die Energiewende zu stärken. Die höhere Dividende signalisiert Vertrauen in das langfristige Wachstum, auch wenn die kurzfristigen Erträge vorerst leicht zurückgehen dürften. Der nächste Finanzbericht wird zeigen, wie sich diese Pläne in den kommenden Monaten konkretisieren.

Quelle