Düsseldorfer Polizei deckt bei Lkw-Kontrollen schwere Verstöße auf
Sophia KellerDüsseldorfer Polizei deckt bei Lkw-Kontrollen schwere Verstöße auf
Düsseldorfer Polizei führt gezielte Lkw-Kontrollen durch
Am Dienstag, dem 10. Februar 2026, hat die Düsseldorfer Polizei eine gezielte Kontrollaktion für Lastkraftwagen durchgeführt. Beamte überprüften auf der Theodorstraße im Stadtteil Rath die Ladungssicherung sowie die Einhaltung sozialrechtlicher Vorschriften. Die Maßnahmen waren Teil der europaweiten Roadpol-Aktionswochen.
Während der sechsstündigen Operation wurden 22 Verstöße festgestellt. In einem schweren Fall handelte es sich um einen unversicherten Lkw, woraufhin gegen den Fahrer rechtliche Schritte eingeleitet wurden.
Die Kontrollen fanden zwischen 7:00 und 13:00 Uhr statt. Die Polizei prüfte insbesondere die korrekte Ladungssicherung und die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten. Von den festgestellten Verstößen betrafen 19 die unsichere Ladung oder Verstöße gegen Sozialvorschriften.
Ein bulgarischer Sattelzug mit niederländischem Auflieger wurde angehalten, da er über keinen gültigen Versicherungsschutz verfügte. Der 67-jährige kroatische Fahrer musste sich wegen einer Strafanzeige verantworten und eine Kaution von 300 Euro hinterlegen, bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte.
Die Aktion folgt früheren Kontrollen in Stockum vom 26. bis 29. Januar, bei denen 59 Lkw überprüft worden waren. Weitere gezielte Kontrollen werden im Rahmen der laufenden Roadpol-Kampagne in Düsseldorf stattfinden.
Die Maßnahme vom 10. Februar unterstreicht die anhaltenden Probleme bei der Ladungssicherheit und der Einhaltung von Vorschriften. Die Polizei wird in den kommenden Wochen ähnliche Kontrollen im Rahmen der Roadpol-Initiative durchführen. Fahrer und Transportunternehmen werden daran erinnert, für gültigen Versicherungsschutz, sichere Ladung und die Einhaltung der Arbeitszeitregelungen zu sorgen.






