Dürener Bahnhof wird zum Hightech-Knotenpunkt für 25 Millionen Euro umgebaut
Sophia KellerDürener Bahnhof wird zum Hightech-Knotenpunkt für 25 Millionen Euro umgebaut
Ein entscheidendes Treffen zur Zukunft des Dürener Bahnhofs hat stattgefunden, an dem lokale Verantwortungsträger, Politiker und Vertreter der Deutschen Bahn teilnahmen. Im Mittelpunkt standen sowohl kurzfristige Verbesserungen als auch ein langfristiges Modernisierungsprojekt im Umfang von 25 Millionen Euro, das den Bahnhof zu einem modernen Knotenpunkt innerhalb des Dürener Innovationsquartiers umgestalten soll.
An der Runde nahmen Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Regierungsvertreter und Verkehrsexperten teil. Man einigte sich auf schnelle, praktische Maßnahmen zur Verbesserung des täglichen Betriebs, darunter eine verstärkte Reinigung und verschärfte Sicherheitsvorkehrungen.
Der Schwerpunkt lag auf dem geplanten Ausbau des Bahnhofs zu einem multifunktionalen Gebäude. Das 25-Millionen-Euro-Projekt sieht flexible Räumlichkeiten für Forschung, Start-ups und Jugendförderprogramme in den Bereichen MINT und Unternehmertum vor. Zudem sollen CO₂-neutrale Infrastruktur, grüne Mobilität und digitale Technologien den strukturellen Wandel der Region unterstützen.
Mit rund 17 Millionen Euro an erwarteten Fördermitteln ist für 2026 die Einreichung eines offiziellen Antrags vorgesehen. Erörtert wurde auch die Einbindung der Rurtalbahn sowie die Vorbereitung auf die Sanierung der Bahnstrecke im Jahr 2029.
Bürgermeister Ullrich betonte, wie wichtig es sei, die Bedürfnisse der Fahrgäste in den Vordergrund zu stellen und die Zusammenarbeit während der Umsetzung kontinuierlich fortzuführen.
Das Treffen legte klare nächste Schritte für den Dürener Bahnhof fest – mit einem Ausgleich zwischen kurzfristigen Lösungen und einer langfristigen Vision. Da die Förderanträge 2026 eingereicht werden sollen und die Planungen bereits laufen, ist der Bahnhof auf dem Weg, zu einem zentralen Bestandteil des Innovationsquartiers der Stadt zu werden.