28 January 2026, 22:44

Duisburgs koloniale Vergangenheit: Workshop zeigt Wege des antirassistischen Widerstands

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Ehren den König Beenden den Rassismus" in der Mitte auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schwarzen Rand.

Duisburgs koloniale Vergangenheit: Workshop zeigt Wege des antirassistischen Widerstands

Neuer Workshop zu Kolonialismus, rassistischen Erblasten und antirassistischem Widerstand

Das Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) veranstaltet einen neuen Workshop zu Kolonialismus, rassistischen Kontinuitäten und antirassistischem Widerstand. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte sowie Akteur:innen der politischen Bildung und vermittelt Methoden, um koloniale Geschichte im eigenen Arbeitsfeld aufzuarbeiten. Der Workshop findet Ende dieses Monats in Duisburg statt – als Teil einer umfassenderen Ausstellung zu den (post)kolonialen Bezügen der Stadt.

Der Termin ist für Mittwoch, den 25. Februar, von 10 bis 14 Uhr in der Tarik-Turhan-Galerie angesetzt. Die Teilnehmer:innen setzen sich mit Duisburg als Fallbeispiel auseinander, verfolgen koloniale Spuren und diskutieren deren Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft. Ein zentrales Anliegen ist dabei, die Bedeutung antirassistischer Widerstandsformen und solidarischer Strukturen in städtischen Gemeinschaften herauszuarbeiten.

Im Workshop entwickeln die Teilnehmenden praxisnahe Ansätze, um koloniale Machtverhältnisse in ihren eigenen Bildungszusammenhängen zu thematisieren. Die Veranstaltung ist eng mit der Ausstellung "ÜBERSEHEN: (Post)koloniale Spuren in Duisburg" verknüpft. Interessierte können sich bis zum 22. Februar per E-Mail unter [email protected] anmelden.

Weitere Informationen, darunter das detaillierte Programm, sind auf der Website des ZfE unter www.erinnerungskultur-unser.de abrufbar.

Der Workshop bietet Pädagog:innen die Möglichkeit, ihr Wissen über koloniale Geschichte und deren aktuelle Folgen zu vertiefen. Durch den Fokus auf Duisburg werden lokale Bezüge mit übergreifenden Debatten zu Rassismus und Widerstand verknüpft. Anmeldungen sind noch bis zum Stichtag am 22. Februar möglich.