21 February 2026, 12:54

Drusushof in Neuss führt No-Show-Gebühr ein – Einnahmen helfen Familien in Not

Plakat mit dem Text "Brauchen die Armen die Hilfe ihrer Kinder?" mit Bildern.

Drusushof in Neuss führt No-Show-Gebühr ein – Einnahmen helfen Familien in Not

Restaurant Drusushof in Neuss führt Gebühr für nicht wahrgenommene Reservierungen ein

Das Restaurant Drusushof in Neuss hat eine neue Regel für ausgebliebene Gäste eingeführt: Wer ohne Absage nicht zum gebuchten Termin erscheint, muss künftig 5 Euro pro unbesetztem Platz zahlen. Die so eingenommenen Gelder fließen an eine lokale Initiative, die Familien in Krisensituationen unterstützt.

Inhaber Alexander Bliersbach entschied sich nach Rücksprache mit Stammgästen für die Einführung der "No-Show-Gebühr". Ihre Anregungen halfen bei der Ausgestaltung der Regel, die nur für Gäste gilt, die ihre Reservierung nicht rechtzeitig stornieren. Seit der Einführung ist das Feedback überwiegend positiv – nur vereinzelt gab es Kritik.

Die eingenommenen Beträge kommen der Schmetterlings-Initiative zugute, einem ehrenamtlich getragenen Verein in Neuss. Die Organisation bietet praktische und emotionale Hilfe für Familien mit schwer erkrankten Kindern oder Jugendlichen sowie für Hinterbliebene. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch die Initiative unterstützt zahlreiche Haushalte in schwierigen Lebenslagen.

Bliersbach hofft, dass die neue Regel mehr bewirkt als nur den Ausgleich entgangener Einnahmen. Vielmehr soll sie die Arbeit der Schmetterlings-Initiative bekannter machen und die Gemeinschaft zu mehr Engagement motivieren.

Die 5-Euro-Gebühr für ausgebliebene Gäste gilt ab sofort im Drusushof. Sämtliche Einnahmen fließen in die Angebote der Initiative für bedürftige Familien. Ziel der Maßnahme ist es, leere Tische zu vermeiden und gleichzeitig auf die wichtige Arbeit des Vereins aufmerksam zu machen.

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