Drei Ruhrgebietsstädte starten gemeinsame Offensive für die Wärmewende bis 2026
Clara KrausDrei Ruhrgebietsstädte starten gemeinsame Offensive für die Wärmewende bis 2026
Drei große deutsche Städte – Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck – bündeln ihre Kräfte, um einen gemeinsamen Wärmewendeplan zu entwickeln. Mit der Partnerschaft wollen sie eine nationale Vorgabe erfüllen, die von den Kommunen bis Mitte 2026 eine entsprechende Strategie verlangt. Gemeinsam arbeiten sie an einem nachhaltigen und effizienten Energiesystem für ihre Bürgerinnen und Bürger.
Die Städte haben bereits einen wichtigen Schritt getan, indem sie das Vergabeverfahren für ihr Wärmeplanungsprojekt abgeschlossen haben. Die Essener Beratungsfirma Con-Energy Consult wird die Strategieentwicklung leiten. Ihre erste Aufgabe besteht darin, die aktuelle Energiesituation in jeder Stadt zu analysieren, bevor mögliche Verbesserungen identifiziert werden.
Im Mittelpunkt der Planung steht die Einbindung erneuerbarer Energien sowie die Nutzung unvermeidbarer Abwärme. Da die Städte bereits über grenzüberschreitende Versorgungsnetze verfügen, gilt ein gemeinsamer Ansatz als sinnvoll und vorteilhaft. Alle Beteiligten betonen, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger während des gesamten Prozesses Priorität haben werden.
Nach der ersten Bestandsaufnahme wird Con-Energy Consult eine Umsetzungsstrategie mit konkreten Maßnahmen erarbeiten. Ziel ist es, ein zukunftsfähiges Energiesystem zu schaffen, das den Bürgerinnen und Bürgern klare Orientierung für nachhaltige Heizoptionen bietet.
Die drei Städte gehen nun mit einem strukturierten Plan voran, um die Frist 2026 einzuhalten. Die Zusammenarbeit mit Con-Energy Consult wird helfen, eine einheitliche Strategie für erneuerbare Energien und die Nutzung von Abwärme zu entwickeln. Sobald der Plan finalisiert ist, wird er praktische Schritte für eine nachhaltigere Energiezukunft in der Region aufzeigen.






