Dortmunds Großrazzia im ÖPNV: 3.200 Fahrgäste kontrolliert – 136 Verstöße entdeckt
Lotta WagnerDortmunds Großrazzia im ÖPNV: 3.200 Fahrgäste kontrolliert – 136 Verstöße entdeckt
Großangelegte Sicherheitskontrollen in Dortmund: Fokus auf Kriminalität im ÖPNV
Bei einer aktuellen Sicherheitsaktion in Dortmund stand die Bekämpfung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im öffentlichen Nahverkehr im Mittelpunkt. Im Rahmen der jüngsten "SiBB"-Initiative führten Polizei und lokale Behörden an neuralgischen Punkten – darunter der Hauptbahnhof – gezielte Kontrollen durch. Insgesamt wurden während der Aktion mehr als 3.200 Fahrgäste überprüft.
Das Projekt "SiBB" (Sicherheit in Bus und Bahn) wurde 2018 ins Leben gerufen, um die Sicherheit an wichtigen Verkehrsknotenpunkten zu erhöhen. Im Fokus stehen dabei besonders gefährdete Bereiche wie der Dortmunder Hauptbahnhof, wo Kriminalität und sozial auffälliges Verhalten häufiger auftreten. Die Einsätze finden mehrmals jährlich statt und ergänzen die tägliche Polizeiarbeit.
Bei den aktuellen Kontrollen stellten die Beamten unter den 3.264 überprüften Fahrgästen 136 Verstöße fest. An der gemeinsamen Aktion beteiligten sich die Dortmunder Polizei, die Bundespolizei sowie der städtische Ordnungsdienst. Die Maßnahmen führten zu einer Strafanzeige, drei Ordnungswidrigkeitsverfahren und neun Platzverweisen für Verkehrsflächen.
Die Operation ist Teil einer langfristigen Strategie, um den öffentlichen Nahverkehr in Dortmund sicherer zu gestalten. Die Behörden beobachten weiterhin gezielt Problemzonen und reagieren auf Vorfälle an kritischen Orten. Seit 2018 wurden aus anderen deutschen Städten keine vergleichbaren Projekte gemeldet.






