Dortmund hofft auf Schlotterbecks überraschend frühe Rückkehr in die Abwehr
Sophia KellerDortmund hofft auf Schlotterbecks überraschend frühe Rückkehr in die Abwehr
Borussia Dortmund könnte Nico Schlotterbeck früher als erwartet zurückbekommen. Der 24-jährige Verteidiger fällt seit März verletzungsbedingt aus, nachdem er sich im Bundesliga-Spiel gegen Mainz einen Meniskusriss zugezogen hatte. Seine Rückkehr würde die angeschlagene Abwehr entlasten, die derzeit mit Verletzungen und schwacher Form zu kämpfen hat.
Schlotterbecks Genesung nach der Meniskus-OP verläuft schneller als geplant. Cheftrainer Niko Kovač bestätigte, dass der Verteidiger bereits an diesem Wochenende wieder im Spieltagskader stehen könnte – vorausgesetzt, er fühlt sich bereit. Vor seiner Verletzung hatte Schlotterbeck im selben Spiel, in dem er sich verletzte, noch zwei Vorlagen als Standardspezialist beigesteuert.
In seiner Abwesenheit haben sich Dortmunds Defensive-Probleme verschärft. Niklas Süle und Emre Can fehlen weiterhin, während Leihspieler Aarón Anselmino (von Chelsea) die letzten beiden Partien mit Muskelproblemen verpasste. Julian Ryerson sprang als Notlösung in der Dreierkette als Innenverteidiger ein.
Die Schwächen zeigten sich deutlich im Champions-League-Auftakt, als Dortmund gegen Juventus vier Gegentore kassierte. Kovač' Mannschaft steht nun unter Zugzwang, die Abwehr zu stabilisieren – Schlotterbecks mögliche Rückkehr käme da wie gerufen.
Seine Rückkehr würde Kovač mehr Optionen in der Defensive bieten. Der Verteidiger könnte mit seiner Erfahrung und seiner Stärke bei Standards die wackelige Abwehr festigen. Seine Fitness wird vor der Kaderaufstellung am Wochenende genau beobachtet.






