Dormagens Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter besprechen lokale Herausforderungen und Industriestrategien
Lotta WagnerDormagens Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter besprechen lokale Herausforderungen und Industriestrategien
Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld hat kürzlich ein Gespräch mit dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten der Region, Carl-Philipp Sassenrath, geführt. Im Mittelpunkt des Treffens im Rathaus standen bundespolitische Entscheidungen und deren Auswirkungen auf die Stadt. Beide Seiten betonten die Notwendigkeit einer fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen Kommunal- und Bundespolitik.
Sassenrath, der seit 2025 die Städte Dormagen, Neuss, Grevenbroich und Rommerskirchen im Parlament vertritt, diskutierte mit Lierenfeld, wie bundesweite Weichenstellungen lokale Prioritäten prägen. Ein zentrales Thema war die mögliche Finanzierung von Städten und Gemeinden – hier waren sich beide einig, dass nationale Politiken die regionalen Bedürfnisse stärker berücksichtigen müssen.
Besondere Aufmerksamkeit galt während der Gespräche der chemischen Industrie in Dormagen. Lierenfeld unterstrich deren wirtschaftliche Bedeutung, während Sassenrath darauf hinwies, dass die Entwicklungen in der Stadt als Leitlinie für übergeordnete bundespolitische Industriestrategien dienen könnten. Konkrete Aktualisierungen zu den Herausforderungen des Sektors oder zu Fördermaßnahmen seit 2025 lagen jedoch nicht vor.
Zum Abschluss des Treffens versprachen beide Politiker, den Dialog aufrechtzuerhalten. Sie vereinbarten regelmäßige Abstimmungen zu Themen, die Dormagen und den gesamten Rhein-Kreis Neuss betreffen.
Die Gespräche unterstrichen den Wert des direkten Austauschs zwischen Bund und Kommune. Künftige Beratungen sollen darauf abzielen, die Politik enger an den wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Erfordernissen Dormagens auszurichten. Beide Seiten wollen diese Zusammenarbeit in den kommenden Monaten weiter vertiefen.






