Dormagener Grundschüler kämpfen um Sportabzeichen und Fördergelder
Rund 2.300 Schülerinnen und Schüler der Dormagener Grundschulen nahmen in diesem Jahr an einem Wettkampf um das Sportabzeichen teil. Die Veranstaltung sollte die körperliche Aktivität und die Teamfähigkeit der jungen Lernenden fördern. Gleichzeitig hofften die Organisatoren, damit einen Ausgleich zu bildschirmbasierten Freizeitbeschäftigungen zu schaffen.
Die Stadt stellte 11.000 Euro für die Verbesserung von Spielbereichen und Sporteinrichtungen auf den Schulgeländen bereit. Die Schulen traten im Wettbewerb gegeneinander an, wobei die drei besten mit zusätzlichen Fördergeldern belohnt wurden. Als klarer Sieger ging die Friedensschule Nievenheim hervor: Rund 70 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler erwarben ein Sportabzeichen und sicherten der Schule damit den ersten Platz. Die Tannenbusch-Grundschulen Delhoven und Straberg folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Insgesamt errangen die Teilnehmenden 913 Sportabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Die drei siegreichen Schulen erhielten jeweils 1.000 Euro als Anerkennung, während die übrigen teilnehmenden Schulen mit je 800 Euro bedacht wurden.
Während der Veranstaltung betonte Bürgermeister Erik Lierenfeld die Bedeutung des Sports als verbindendes Element zwischen den Generationen. Anja Katharina Bezold, Leiterin des Amts für Bildung, Kultur und Sport, unterstrich die Notwendigkeit, körperliche Aktivität gegenüber sitzenden Tätigkeiten am Bildschirm zu priorisieren. Sie hob hervor, wie solche Wettbewerbe dazu beitragen, bei Kindern gesündere Gewohnheiten zu etablieren.
Der Wettkampf ermöglichte den Schulen finanzielle Unterstützung zur Aufwertung ihrer Sporteinrichtungen. Insgesamt wurden 11.000 Euro für Modernisierungen bereitgestellt, während Preisgelder die aktivsten Teilnehmenden belohnten. Die Initiative unterstrich das Engagement der Stadt, Fitness und Gemeinschaftsgeist an ihren Schulen zu fördern.






