Doppelte Brandanschläge auf Kamp-Lintforter Parteibüro erschüttern Anwohner und Feuerwehr
Clara KrausDoppelte Brandanschläge auf Kamp-Lintforter Parteibüro erschüttern Anwohner und Feuerwehr
Brandanschläge auf Parteibüro in Kamp-Lintfort: Innerhalb von drei Wochen zweimal in Flammen
Ein Parteibüro in Kamp-Lintfort ist innerhalb von nur drei Wochen zweimal Ziel von Brandstiftungen geworden. Die Täter zündeten die Feuer vermutlich mit Grillanzündern oder ähnlichen Gegenständen – die Brände sorgten wiederholt für Unruhe unter Anwohnern und erforderten den Einsatz der Feuerwehr. Nun fordern lokale Politiker konsequentes Handeln, um die Vorfälle aufzuklären.
Beim ersten Brand geriet der Anhänger in Flammen, woraufhin sofort Rettungskräfte ausrückten. Weniger als drei Wochen später schlugen die Flammen erneut an derselben Stelle aus. Anwohner berichteten, sie seien durch das Feuer aus dem Schlaf gerissen worden, während die Feuerwehr beide Male die gefährliche Lage unter Kontrolle bringen musste.
René Schneider, SPD-Landtagsabgeordneter, zeigte sich besorgt über die Anschläge. In einem Schreiben an NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) betonte er, dass beide Vorfälle ernst genommen werden müssten. Die SPD drängt auf eine lückenlose Aufklärung – auch, um mögliche politische Motive hinter den Taten zu prüfen.
Edgar Stary, SPD-Vorstandsmitglied und ehemaliger Feuerwehrmann, geht nicht von Zufällen aus. Er vermutet, die Brände seien gezielt gelegt worden, was die Gefahr für benachbarte Häuser und die Einsatzkräfte deutlich erhöhe.
Bisher liegen weder von der Polizei noch von der Staatsanwaltschaft NRW offizielle Stellungnahmen zu den Angriffen vor. Die SPD bleibt jedoch hartnäckig und fordert Aufklärung – die Vorfälle haben Anwohner und Feuerwehrleute gleichermaßen verunsichert. Mit weiteren Ermittlungen ist zu rechnen.






