Dokumentarfilm "Die Deutschen" zeigt Hanau-Opfer und ihren Kampf gegen Rassismus
Sophia KellerDokumentarfilm "Die Deutschen" zeigt Hanau-Opfer und ihren Kampf gegen Rassismus
Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm, der sich mit Rassismus und seinen Folgen auseinandersetzt, wird im nächsten Jahr in Duisburg gezeigt. "Die Deutschen" unter der Regie von Marcin Wierzchowski begleitet über vier Jahre hinweg Familien, die von dem rassistischen Anschlag von Hanau 2020 betroffen waren. Der Film ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026, einer bundesweiten Kampagne mit tausenden Veranstaltungen unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus".
Die Vorführung findet am 24. März 2026 im Filmforum Duisburg, Dellplatz 15, statt. Die Türen öffnen um 17:15 Uhr, der Film beginnt um 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung bis zum 22. März 2026 erforderlich. Die Veranstaltung ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März stattfinden.
"Die Deutschen" dokumentiert die Trauer, die juristischen Kämpfe und das Engagement der Angehörigen, die nach den Morden von Hanau für Gerechtigkeit streiten. Ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt eines Films, der die langfristigen Auswirkungen von Rassismus auf Einzelne und die Gesellschaft untersucht.
Über Duisburg hinaus umfassen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 bundesweit mehr als 3.600 Veranstaltungen. In Mönchengladbach sind 20 Workshops und Konzerte geplant. Berlin-Pankow veranstaltet 42 Formate – von Ausstellungen bis hin zu Theater. Bottrop startet bereits am 14. März mit Diskussionsrunden und Livemusik, während Offenburg vom 13. bis 29. März eine Ausstellung zu antischwarzem Rassismus zeigt. Flensburg bietet Stadtführungen und Debatten an, und in Brandenburg sind 76 Veranstaltungen vorgesehen. Zudem findet am 28. März ein bundesweiter Aktionstag "Sport gegen Rassismus" mit Vereinen und Athlet:innen statt.
Die Dokumentarfilmvorführung in Duisburg ist Teil einer bundesweiten Initiative, die Rassismus durch Aufklärung und Dialog entgegenwirken will. Mit kostenfreiem Eintritt und einer klaren Anmeldefrist möchten die Veranstalter:innen Gemeinschaften zusammenbringen, um gemeinsam zu reflektieren und aktiv zu werden. Die Veranstaltung ist eine von tausenden im Rahmen der zweiwöchigen Kampagne, die das Signal von Solidarität und Menschenwürde verstärkt.






