Diant Ramajs emotionale Rückkehr: Heidenheims Torwart trifft auf Borussia Dortmund
Sophia KellerRamaj vor BVB-Spiel: Zukunftsfrage rückt in den Hintergrund - Diant Ramajs emotionale Rückkehr: Heidenheims Torwart trifft auf Borussia Dortmund
Diant Ramaj trifft am Wochenende mit dem 1. FC Heidenheim auf seinen Stammverein Borussia Dortmund
Der an Heidenheim ausgeliehene Torhüter, der in dieser Saison bereits 42 Gegentreffer kassiert hat – mehr als jeder andere in der Bundesliga – will seinem Team im Abstiegskampf helfen. Nun steht für ihn eine schwierige Rückkehr in den Signal Iduna Park an, wo er noch nie gespielt hat.
Ramaj wechselte leihweise von Dortmund nach Heidenheim, um Spielpraxis in der ersten Mannschaft zu sammeln. Sein Vertrag bei den Borussen läuft zwar noch bis zum 30. Juni 2029, doch aktuell konzentriert er sich voll auf den Klassenerhalt mit Heidenheim. Trotz der sportlichen Probleme lobt Trainer Frank Schmidt seine Führungsqualitäten und Professionalität unter Druck.
Die Heidenheimer müssen auf mehrere Leistungsträger verzichten. Verletzungsbedingt fallen Adam Kölle, Budu Siwsiwadse, Christian Conteh und Leonidas Stergiou aus, während Nick Rothweiler krankheitsbedingt fehlt. Schmidt betont, wie wichtig es sei, Dortmunds Torchancen zu begrenzen, um Ramaj zu entlasten – für ihn wird es die bisher größte Herausforderung.
Für Ramaj hat das Spiel eine persönliche Bedeutung. Zwar hat er mit Dortmund trainiert, doch vor der heimischen Kulisse stand er noch nie. Sein Hauptziel bleibt jedoch klar: Punkte für Heidenheim zu sichern, nicht persönliche Meilensteine.
Die Partie wird Ramajs Entschlossenheit auf die Probe stellen, schließlich trifft er auf den Verein, der seine Vertragsrechte hält. Mit einer durch Ausfälle geschwächten Abwehr könnte seine Leistung über den Ausgang des Abstiegskampfs entscheiden. Das Ergebnis könnte auch seine Zukunft beeinflussen – doch sein Fokus liegt ganz auf der aktuellen Aufgabe.