DFB verhängt hohe Geldstrafe gegen den 1. FC Köln nach Pyro-Chaos in Gladbach
Lotta WagnerDFB verhängt hohe Geldstrafe gegen den 1. FC Köln nach Pyro-Chaos in Gladbach
Der 1. FC Köln ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 98.500 Euro belegt worden, nachdem Fans ein Bundesliga-Spiel gestört hatten. Die Sanktion folgt auf Vorfälle mit Bengalos und Blitzgeräten während einer Partie im Stadion von Borussia Mönchengladbach.
Anhänger des Kölner Vereins zündeten vor, während und nach dem Spiel insgesamt 56 Bengalos und 30 Blitzgeräte. Durch den wiederholten Einsatz von Pyrotechnik bildete sich dichter Rauch über Teilen des Spielfelds, weshalb die Schiedsrichter das Spiel für zwei Minuten unterbrechen mussten.
Die Entscheidung des DFB stellt die erste Strafe dieser Art für Fan-Ausschreitungen in der Bundesliga seit über zwei Jahren dar. Laut verfügbaren Aufzeichnungen wurden in diesem Zeitraum keine vergleichbaren Sanktionen gegen andere Vereine verhängt.
Laut Urteil können bis zu 32.800 Euro der Strafe umgewidmet werden. Der Verein hat die Möglichkeit, diesen Betrag in die Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen oder in Programme zur Gewaltprävention zu investieren.
Die Geldstrafe erfolgt nach einem Spiel, das durch das Verhalten der Fans unterbrochen wurde, nachdem Pyrotechnik zu einer kurzen Spielunterbrechung geführt hatte. Köln kann nun einen Teil der Strafe in Sicherheitsmaßnahmen stecken. Die Maßnahme des DFB unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Fehlverhalten in deutschen Fußballstadien einzudämmen.