06 March 2026, 20:14

Daryl Hannah bricht nach 30 Jahren ihr Schweigen über JFK Jr. – und attackiert Netflix-Serie

Eine Frau in einem Business-Outfit sitzt vor einem Fernseher, mit ein paar Gebäuden im Hintergrund, die als Nachrichtensprecherin mit Text am unteren Bildschirmrand erscheint.

Daryl Hannah verteidigt sich gegen Darstellung - Daryl Hannah bricht nach 30 Jahren ihr Schweigen über JFK Jr. – und attackiert Netflix-Serie

Schauspielerin Daryl Hannah bricht nach fast 30 Jahren ihr Schweigen über ihre Beziehung zu John F. Kennedy Jr.

Ihre Stellungnahme erfolgt nach der Veröffentlichung von Ryan Murphys umstrittenen Serie Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette. Die Darstellung ihrer Person in der Produktion hat sowohl bei Hannah als auch bei der Familie Kennedy scharfe Kritik ausgelöst.

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Hannah verurteilte die Serie als "vorsätzliche Verfälschung" ihres Charakters. Sie wies erfundene Szenen zurück, darunter eine, in der sie angeblich Kokain konsumiert und respektlose Bemerkungen über Jacqueline Kennedy Onassis gemacht haben soll. Ihr jahrzehntelanges Schweigen begründete sie damit, dass sie falschen Darstellungen keine zusätzliche Aufmerksamkeit schenken wollte.

Auch Zuschauer und Kritiker hinterfragen die einseitige Darstellung Hannahs im Vergleich zu anderen Figuren aus Kennedys Leben. In der Serie wird die Schauspielerin von Dree Hemingway gespielt – und als besonders unsympathisch porträtiert. Hannah betonte, ihr langes Schweigen dürfe nicht als stillschweigende Billigung der über sie verbreiteten Lügen interpretiert werden.

Mitglieder der Kennedy-Familie haben sich dem Protest angeschlossen. Jack Schlossberg, Enkel von JFK und Neffe von Kennedy Jr., nannte die Serie "grotesk". Die Familie wirft der Produktion vor, private Tragödien zu vermarkten und reale Ereignisse zu fiktionalisieren.

Hannahs Entscheidung, ihr Schweigen zu brechen, unterstreicht die anhaltende Kontroverse um die Serie. Sowohl die Schauspielerin als auch die Familie Kennedy lehnen die Darstellung ihres Lebens in der Serie ab. Ihre Aussagen werfen Fragen zur ethischen Vertretbarkeit auf, reale Persönlichkeiten ohne deren Mitwirkung zu dramatisieren.

Quelle