Cybertrading-Betrug: Wie Kriminelle mit falschen Versprechungen Millionen erbeuten
Sophia KellerCybertrading-Betrug: Wie Kriminelle mit falschen Versprechungen Millionen erbeuten
Zum Safer Internet Day warnt die Kreispolizei Höxter vor wachsender Gefahr durch Cybertrading-Betrug
Betrüger setzen zunehmend professionelle Methoden ein, um Opfer in gefälschte Investitionen zu locken – oft im Zusammenhang mit Kryptowährungen, Devisenhandel oder Differenzkontrakten (CFDs).
Wie Kriminalhauptkommissar Albert Ecke erklärt, sei diese Form des Anlagebetrugs besonders perfide: Die Täter bauten zunächst Vertrauen auf, indem sie unrealistisch hohe Renditen versprächen und manchmal sogar kleine Anfangsgewinne auszahlen würden. Sobald die Opfer überzeugt seien, würden sie unter Druck gesetzt, größere Summen zu investieren – nur um dann den Kontakt abzubrechen, sobald sie ihr Geld abheben wollten.
Die Betrüger arbeiteten mit psychologischer Manipulation, drängten ihre Opfer etwa zu schnellem Handeln oder zur Geheimhaltung der Investition. Laut Polizei seien die Opfer keineswegs nur unerfahrene Laien – viele seien gut informiert und beruflich erfolgreich. Warnsignale seien etwa unaufgeforderte Kontaktaufnahmen, die Forderung nach persönlichen Daten oder die Aufforderung, Geld auf ausländische Konten zu überweisen.
Die Behörden raten dringend, vor jeder Investition die Seriosität des Anbieters gründlich zu prüfen. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen für 2023 vor, doch verursacht Cybertrading-Betrug jährlich Millionenverluste.
Die Kreispolizei Höxter ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf: Wer Warnsignale wie Zeitdruck oder Geheimhaltung erkennt, kann sich so vor erheblichen finanziellen Schäden schützen. Bei Verdacht auf Betrug sollte man die Vorfälle umgehend melden.






