26 January 2026, 12:34

Christian Keller bricht sein Schweigen nach überraschender Entlassung beim 1. FC Köln

Ein junger Mann in einem blauen Trikot von Everton FC steht auf einem grünen Fussballfeld.

Christian Keller bricht sein Schweigen nach überraschender Entlassung beim 1. FC Köln

Christian Keller hat sich offen über seinen plötzlichen Abgang beim 1. FC Köln geäußert. Der ehemalige Sportdirektor wurde kurz vor dem gesicherten Aufstieg der Mannschaft entlassen. Sein Rauswurf erfolgte nach einem 1:1 gegen Jahn Regensburg – ein Ergebnis, das sowohl ihn als auch Cheftrainer Gerhard Struber den Job kostete.

Keller betont, dem Verein keinen Groll zu hegen. Zudem steht er weiterhin zu seiner Entscheidung, den 1. FC Köln in der Vergangenheit zu verlassen, auch wenn der Zeitpunkt seiner Entlassung viele überrascht hat.

Den Ausschlag für die Entlassung von Keller und Struber gab ein einziger Punktverlust im heimischen Stadion. Das Remis gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg reichte dem Verein als Begründung aus. Dennoch argumentiert Keller, dass ein einzelnes Ergebnis die langfristige Unterstützung für einen Trainer nicht in Frage stellen sollte.

Seitdem hat er über eine Rückkehr in den Profifußball nachgedacht, räumt jedoch ein, dass sich bisher keine passende Position ergeben hat. Abseits des Sports hat er Angebote für eine Tätigkeit als Geschäftsführer erhalten und lotet Möglichkeiten in der Selbstständigkeit aus. Seine nächsten Schritte bleiben ungewiss, doch er zeigt sich offen für neue Herausforderungen.

Keller hinterfragte zudem jüngste Forderungen, Said El Mala einen festen Stammplatz zu garantieren. Er sieht keine Rechtfertigung für solche Ansprüche – selbst jetzt, da der Verein ohne ihn weitermacht. Sein Fokus liegt mittlerweile jenseits von Köln, ob im Fußball oder in einer völlig anderen Branche.

Kellers Abschied fiel in eine entscheidende Phase für den 1. FC Köln, als der Aufstieg fast in Reichweite war. Seine Entlassung, gemeinsam mit der von Struber, folgte auf ein einziges enttäuschendes Ergebnis. Zwar verlässt er den Verein ohne Bitterkeit, doch ob seine Zukunft im Fußball oder außerhalb liegt, bleibt offen.

Derzeit prüft er Angebote als Geschäftsführer und die Option der Selbstständigkeit. Die Tür zum Fußball steht noch einen Spalt offen – doch nur, wenn sich die richtige Gelegenheit ergibt.