Chaos bei der Deutschen Bahn: Kölner Haie-Fans verpassen Auswärtsspiel in Dresden
Lotta WagnerChaos bei der Deutschen Bahn: Kölner Haie-Fans verpassen Auswärtsspiel in Dresden
Hunderte Fans der Kölner Haie verpassten das Auswärtsspiel ihres Teams in Dresden wegen massiver Verspätungen der Deutschen Bahn. Die für den 4. Januar 2026 geplante Sonderfahrt der Anhänger wurde durch einen mutmaßlichen Suizid auf den Gleisen und extreme Winterbedingungen beeinträchtigt. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) verschob daraufhin den Spielbeginn um 15 Minuten, um den Fans noch die rechtzeitige Ankunft zu ermöglichen.
Die Reise begann problemlos – die Fans waren in einen extra für das Spiel organisierten Zug der Deutschen Bahn gestiegen. Doch die Fahrt nahm eine unerwartete Wendung, als der Zug am Magdeburger Hauptbahnhof zum Stehen kam. Die Deutsche Bahn teilte später mit, dass mehrere Streckenstilllegungen eine pünktliche Ankunft der Fans in Dresden unmöglich machen würden.
Gegen 18 Uhr entschied man, den Zug umzudrehen und die Anhänger zurück nach Köln zu schicken. Das Fanprojekt bestätigte, dass die Verspätungen auf einen vermuteten Suizid auf den Gleisen sowie die winterlichen Verhältnisse zurückgingen. Trotz der Rückschläge fand das Spiel wie geplant statt. Auf dem Eis dominierten die Kölner Haie die Partie und feierten einen deutlichen 8:1-Sieg gegen die Dresdner Mannschaft.
Die chaotische Anreise verhinderte, dass die Fans das Spiel live erleben konnten – trotz der kurzen Verzögerung durch die Liga. Der überzeugende Sieg der Haie unterstrich zwar die starke Leistung des Teams, doch viele Anhänger verfolgten den Triumph nur aus der Ferne. Die Entscheidung der Deutschen Bahn, den Zug umkehren zu lassen, sicherte den Fans zumindest die sichere Rückkehr nach Köln.