Bundesweiter Apotheker-Protest am 23. März: Schließungen und Großdemonstrationen geplant
Sophia KellerBundesweiter Apotheker-Protest am 23. März: Schließungen und Großdemonstrationen geplant
Apotheker in ganz Deutschland bereiten sich auf große Proteste am 23. März vor
Am 23. März werden Apotheker bundesweit zu einem großen Protest aufrufen. Dazu gehören flächendeckende Schließungen von Apotheken sowie Kundgebungen in vier Schlüsselstädten. Die Organisatoren fordern dringend wirtschaftliche Unterstützung und die Umsetzung längst versprochener Gebührenerhöhungen.
Die zentrale Kundgebung in Düsseldorf findet am Burgplatz statt, wo sich die Teilnehmer ab 11:00 Uhr versammeln. Die Hauptdemonstration ist zwischen 12:00 und 13:00 Uhr geplant. Vergleichbare Veranstaltungen gibt es zudem in Berlin, München und Hannover.
Der Apothekerverband Nordrhein (AVNR) organisiert kostenlose Busse, um die Teilnahme zu erhöhen. Die Shuttle-Verbindungen bringen Mitglieder aus Aachen, Bonn, Duisburg, Essen, Köln und Wuppertal nach Düsseldorf. AVNR-Vorsitzender Thomas Preis betonte die Notwendigkeit von Geschlossenheit, da die angekündigten wirtschaftlichen Maßnahmen bisher ausblieben.
Hauptforderung der Proteste ist die sofortige Umsetzung der von Gesundheitsministerin Nina Warken versprochenen Gebührenerhöhungen. Die Organisatoren bestehen auf schnelles Handeln – ohne weitere Verzögerungen oder Auflagen. Zwar wurden keine konkreten Teilnehmerzahlen genannt, doch das Busnetz soll möglichst viele Apotheker zur Kundgebung bringen.
Am 23. März bleiben Apotheken bundesweit geschlossen, während in vier Großstädten demonstriert wird. Kostenlose Transportmöglichkeiten sollen die Beteiligung in Düsseldorf sichern. Die Branche drängt auf greifbare wirtschaftliche Maßnahmen, um die Existenz lokaler Apotheken zu stärken.