Bundesregierung startet Zehn-Milliarden-Offensive für Technologie und Forschung
Sophia KellerBundesregierung startet Zehn-Milliarden-Offensive für Technologie und Forschung
Die neue Bundesregierung hat einen Zehn-Milliarden-Euro-Investitionsplan vorgestellt, um Technologie und Forschung zu stärken. Im Mittelpunkt der Strategie steht ein neu gegründetes Ministerium für Zukunftstechnologien, das Forschung, Luft- und Raumfahrt sowie Innovation bündelt. Ingenieure und Schlüsselsektoren wie Künstliche Intelligenz (KI) und klimaneutrale Produktion sollen dabei eine führende Rolle übernehmen.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder kündigte die Technologieoffensive an und betonte die Schaffung eines zentralen Ministeriums für Forschung, Technologie und Luft- und Raumfahrt. Damit sollen die Anstrengungen gebündelt und ein klares Signal für die Prioritäten der Regierung gesetzt werden. Ziel ist es, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf mindestens 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu steigern.
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), der rund 130.000 Mitglieder vertritt, begrüßte die Pläne. Als interdisziplinäres Netzwerk schlug der VDI die Einrichtung eines unabhängigen Beratungsgremiums vor, um die Regierungsstrategie zu begleiten. Als erste Maßnahme wird ein Innovationsgipfel empfohlen, um frühzeitig Schwerpunkte für das neue Ministerium festzulegen.
Schlüsseltechnologien – von Künstlicher Intelligenz über Quantencomputing bis hin zu nachhaltiger Produktion – sollen gezielt gefördert werden. Der VDI unterstrich die Notwendigkeit einer strukturierten Unterstützung und schlug vor, externe Expertinnen und Experten in langfristige Entscheidungen einzubinden. Besonders Ingenieure werden erwartet, den Fortschritt in diesen kritischen Bereichen voranzutreiben.
Mit der Investition und Umstrukturierung vollzieht die Regierung einen Wandel in der Steuerung von Technologie und Forschung. Durch ein eigenes Ministerium und erhöhte Mittel rückt nun die Umsetzung in den Fokus. Für weitere Informationen bleibt die Pressestelle des VDI unter der Leitung von Sarah Janczura Hauptansprechpartner für Medienanfragen.






