17 February 2026, 22:15

Bundespolizei findet 88.000 Euro Gold und Bargeld bei Routinekontrolle in Aachen

Eine Goldm├╝nze mit der Aufschrift "Milit├Ąrischer Geheimdienst" vor einem schwarzen Hintergrund.

Bundespolizei findet 88.000 Euro Gold und Bargeld bei Routinekontrolle in Aachen

Bundespolizei in Aachen entdeckt großen Fund undeklarierten Goldes und Bargelds bei Routinekontrolle

Bei einer regulären Grenzüberprüfung stieß die Bundespolizei in Aachen auf einen beträchtlichen Vorrat an nicht deklariertem Gold und Bargeld. Beamte hielten ein Fahrzeug an, das gerade aus Belgien nach Deutschland eingereist war. Im Inneren fanden sie Gold im Wert von knapp 88.000 Euro, über 8.000 Euro in bar sowie einen Schlagring, der in Gürteltaschen der beiden Insassen versteckt war.

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Der Vorfall ereignete sich, als ein 21-jähriger Fahrer und sein 20-jähriger Beifahrer zur Kontrolle angehalten wurden. Bei der Durchsuchung ihrer Habseligkeiten entdeckten die Behörden sechs Goldbarren, Bündel mit Euro-Scheinen und eine verbotene Waffe. Der Fahrer konnte jedoch nur für zwei der sechs Barren Kaufbelege vorweisen, was Zweifel an der Herkunft des restlichen Goldes aufkommen ließ.

Das Gold, das Bargeld und der Schlagring wurden im Rahmen der gesetzlichen Beschlagnahmungsverfahren sichergestellt. Beide Männer wurden nach polizeilichen Formalitäten vernommen und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Fall wurde mittlerweile an die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe von Polizei und Zoll beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) übergeben, die nun die Herkunft des Geldes und des Goldes prüft.

Diese Beschlagnahmung steht im Einklang mit einem größeren Trend der vergangenen Jahre. Zwischen 2021 und 2025 stieg der Wert des von Bundespolizei und Zoll sichergestellten Goldes deutlich an. Während 2021 noch Gold im Wert von rund 15 Millionen Euro beschlagnahmt wurde, kletterte diese Summe bis 2025 auf über 40 Millionen Euro. Als Gründe gelten der gestiegene Goldpreis sowie eine Zunahme von Schmuggelversuchen, insbesondere an wichtigen Einreiseorten wie dem Frankfurter Flughafen und Autobahnen aus Osteuropa.

Die Ermittlungen zu den beschlagnahmten Gegenständen dauern an, wobei die Behörden prüfen, ob Gold und Bargeld legal erworben wurden. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, nicht deklarierte grenzüberschreitende Bewegungen von Hochwertgütern zu bekämpfen. Bisher wurden keine Anklagen erhoben, weitere Schritte hängen jedoch von den Ergebnissen der finanziellen Untersuchungen ab.