07 April 2026, 16:14

Briefwahl in Solingen: Warum jeder vierte Stimmzettel ungenutzt blieb

Ein historisches Illustration titled 'A Thrilling Incident During Voting - 18th Ward, Philadelphia, Oct. 11' showing a group of people wearing hats, with one person holding papers in their hand.

Briefwahl in Solingen: Warum jeder vierte Stimmzettel ungenutzt blieb

Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Solingen: Rücklauf der Briefwahlstimmen sinkt

Bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Solingen ging der Rücklauf der Briefwahlunterlagen im Vergleich zu früheren Jahren zurück. Die Wahlbehörde hatte 24.229 Stimmzettel verschickt, doch nur 73,3 Prozent wurden fristgerecht zurückgesandt. Eng gesetzte Postfristen trugen maßgeblich zur geringeren Beteiligung bei.

Das Wahlamt hatte vor der Stichwahl 24.229 Briefwahlunterlagen ausgegeben. Bis zum Stichtag waren 16.415 davon zurückgekehrt und ausgezählt worden. Weitere 1.348 Wählerinnen und Wähler entschieden sich stattdessen, ihre Stimme persönlich im Wahllokal abzugeben.

Ersatzunterlagen konnten bis Samstag, den 27. September, mittags beantragt werden – doch 6.466 Wahlberechtigte machten von ihrem Briefwahlrecht keinen Gebrauch. Das bedeutet, dass etwa jeder vierte Antragsteller seinen Stimmzettel nicht zurückschickte.

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Stichwahlen verzeichnen in der Regel eine niedrigere Wahlbeteiligung als die Hauptwahlen. 2015 lag die Rücklaufquote bei der Stichwahl bei 81 Prozent, während sie bei der Hauptwahl desselben Jahres noch 91,38 Prozent betrug.

Laut endgültiger Auszählung gingen 16.415 Briefwahlstimmen sowie 1.348 Stimmen von Briefwählern ein, die stattdessen persönlich wählten. Postverzögerungen und das generell geringere Interesse an Stichwahlen dürften die Beteiligung gedämpft haben. Die Stadt verzeichnete insgesamt 6.466 ungenutzte Briefwahlunterlagen für diese Wahl.

Quelle