17 April 2026, 06:17

Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte für Stromausfälle und Krisen

Gruppe von Menschen, die auf ein Notaufnahmelokal mit Glaswänden, Säulen und einer Namensplakette zusteuern, begleitet von Hinweistafeln und einem Mülleimer.

Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte für Stromausfälle und Krisen

Bottrop richtet 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) ein, um Bürger bei Stromausfällen oder Versorgungsengpässen zu unterstützen

Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) eingerichtet, die Anwohnern in Fällen von Stromausfällen oder Unterbrechungen der Versorgung Hilfe und Orientierung bieten sollen. An diesen Stellen erhalten Bürger Unterstützung, wenn die üblichen Kommunikationswege ausfallen. Betreut werden die Punkte von Ehrenamtlichen, die in Krisensituationen die Bevölkerung informieren sollen.

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Die NIP operieren auf Grundlage von § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG). Sie sind an zentralen Orten wie Feuerwehrwachen, Krankenhäusern, Polizeistationen, Schulen und Gebäuden von Hilfsorganisationen angesiedelt. Jeder Standort ist deutlich mit einem roten Schild und Strandfahnen mit der Aufschrift "Notfall-Informationspunkt" gekennzeichnet.

An jedem NIP arbeiten mindestens drei Personen, darunter Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Helfer von Hilfsorganisationen und kommunale Mitarbeiter. Zu ihren Aufgaben gehören die Entgegennahme von Notrufmeldungen, deren Weiterleitung an die Leitstelle per Funk sowie die Bereitstellung wichtiger Aktualisierungen und Sicherheitshinweise für die Bürger. Die Stadt hat zudem rund 160 kommunale Beschäftigte geschult, die im Ernstfall an dem nächstgelegenen NIP mitwirken sollen.

Am 20. September findet eine Großübung statt, bei der das System auf den Prüfstand gestellt wird. Alle 24 NIP werden voll einsatzbereit sein, sodass die Verantwortlichen ihre Funktionsfähigkeit bewerten können. Die Bürger werden daran erinnert, dass es sich bei den Punkten nicht um Notunterkünfte oder Versorgungsdepots handelt – sie sollten daher wichtige Utensilien zu Hause und im Fahrzeug bereithalten.

Die NIP sollen in Krisensituationen eine direkte Schnittstelle zwischen Behörden und Bevölkerung bilden. Mit geschultem Personal und klarer Beschilderung sind sie darauf ausgelegt, die Kommunikation aufrechtzuerhalten, wenn andere Systeme versagen. Die Übung im September wird zeigen, ob das Netzwerk im Ernstfall wirksam funktioniert.

Quelle