05 January 2026, 12:36

Borussia Mönchengladbach holt japanischen Verteidiger Kota Takai auf Leihbasis

Das Innere eines Zuges mit Sitzen und verschiedenen Gegenständen zu sehen; eine Person in einem gelben T-Shirt steht auf der linken Seite des Bildes.

Borussia Mönchengladbach holt japanischen Verteidiger Kota Takai auf Leihbasis

Borussia Mönchengladbach hat den japanischen Innenverteidiger Kota Takai bis zum Saisonende auf Leihbasis von Tottenham Hotspur verpflichtet. Der 21-Jährige wechselt nach einer langen Verletzungspause aufgrund eines Fußbruchs zum Bundesliga-Klub und hat bisher noch kein Pflichtspiel für die Profimannschaft der Spurs bestritten. Sein Wechsel wurde offiziell am 2. Januar 2026 bekannt gegeben, wobei zunächst keine Option auf einen dauerhaften Transfer genannt wurde.

Takai war 2025 zu Tottenham gestoßen, verpasste jedoch wegen seiner Verletzung den Großteil der Spielzeit. Obwohl sein Vertrag noch bis 2030 läuft, kam er bisher nicht in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Mönchengladbachs Sportdirektor Rouven Schröder bezeichnete ihn als groß, körperlich stark und schnell – Eigenschaften, die die Abwehr stärken könnten.

Berichte von kicker und der Rheinischen Post deuteten später an, dass das Leihgeschäft möglicherweise eine Option für einen längeren Verbleib beinhalten könnte. Die offizielle Vereinsmitteilung enthielt jedoch keine Hinweise auf eine Kaufklausel oder eine Verlängerung. Cheftrainer Eugen Polanski und Schröder betonten, wie wichtig es sei, Takai schnell in das taktische System der Mannschaft zu integrieren. Aktuell trainiert der Verteidiger mit seinen neuen Teamkollegen im türkischen Belek, wo der Klub sein Wintertrainingslager abhält. Die Leihe könnte ihm zudem helfen, sich einen Platz im japanischen WM-Kader für diesen Sommer zu sichern – ein lang gehegter Traum des Abwehrspielers.

Die Ausleihe bietet Takai die Chance, Spielpraxis in der Profimannschaft zu sammeln und sich für die WM-Nominierung zu empfehlen. Sollte er überzeugen, könnte Mönchengladbach einen Verbleib über die aktuelle Saison hinaus prüfen. Derzeit liegt der Fokus jedoch auf seiner Eingewöhnung in das System des Bundesliga-Teams.