24 May 2026, 12:15

Bonner Polizei setzt auf Kinderpower gegen Rasen in Tannenbusch

POL-BN: #sicheraufderstraße - Verkehrssicherheitsaktion an der Carl-Schurz-Grundschule in Tannenbusch - Schüler verteilten Zitronen für Geschwindigkeitsüberschreitungen

Bonner Polizei setzt auf Kinderpower gegen Rasen in Tannenbusch

Bonner Polizei startet Verkehrssicherheitskampagne an der Carl-Schurz-Grundschule in Tannenbusch

Am 11. Juni 2025 hat die Bonner Polizei an der Carl-Schurz-Grundschule im Stadtteil Tannenbusch eine Aktionswoche zur Verkehrssicherheit gestartet. Die unter dem Motto „Danke und Denk nach“ durchgeführte Initiative sollte Rasen in Schulnähe eindämmen und das Bewusstsein für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr schärfen. Eine zentrale Rolle spielten dabei die Schülerinnen und Schüler, die direkt mit Autofahrern ins Gespräch kamen.

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Die Aktion fand am Waldenburger Ring statt, wo eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt. Beamte der Verkehrsabteilung und des örtlichen Reviers kontrollierten gemeinsam mit den Kindern die Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Wer sich an die Vorgabe hielt, erhielt von den Schülerinnen und Schülern eine Dankeskarte – wer zu schnell fuhr, bekam stattdessen eine Zitrone als symbolische Aufforderung, das Tempo zu drosseln.

Polizeipäsidentin lobt Engagement – aber nicht alle halten sich an die Regeln Dawn McBean, Bonner Polizeipäsidentin und Leiterin der Unfallprävention, zeigte sich im Nachgang zufrieden mit der Aktion. Zwar hätten sich nicht alle Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten, doch insgesamt sei die Kampagne ein Erfolg gewesen, so McBean. Besonders bedankte sie sich bei der Schule und den Kindern für ihre Mitarbeit.

Hintergrund: Kinder bleiben im Straßenverkehr besonders gefährdet Die Initiative steht vor dem Hintergrund anhaltender Sorgen um die Sicherheit von Kindern im Verkehr. Allein 2024 waren im Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei 192 Kinder zwischen 0 und 14 Jahren in Verkehrsunfälle verwickelt. Die Behörden betonen immer wieder, dass junge Fußgänger zu den verletzlichsten Verkehrsteilnehmern zählen.

Mit der Kampagne „Danke und Denk nach“ verband die Polizei Kontrollen mit bürgernaher Aufklärung, um das Fahrverhalten in Schulnähe nachhaltig zu verbessern. Durch die Einbindung der Kinder in Geschwindigkeitschecks und Dialoge mit Autofahrern sollte ein bleibender Effekt erzielt werden. Gleichzeitig unterstrich die Aktion, wie wichtig erhöhte Aufmerksamkeit in Bereichen ist, in denen junge Fußgänger unterwegs sind.

Quelle