08 March 2026, 14:11

Betrüger rauben 84-Jähriger aus Hilden ihr ganzes Vermögen von 300.000 Euro

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "20 zlotych 1839" auf einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - Betrüger rauben 84-Jähriger aus Hilden ihr ganzes Vermögen von 300.000 Euro

84-Jährige aus Hilden bei Düsseldorf verliert 300.000 Euro an betrügerische "Beamte"

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf ist auf eine raffinierte Betrugsmasche hereingefallen und hat dabei ihr gesamtes Erspartes in Höhe von rund 300.000 Euro verloren. Die Täter gaben sich über Wochen hinweg als Polizisten, Staatsanwälte und Bankmitarbeiter aus und brachten sie dazu, ihr Vermögen herauszugeben. Erst als die Behörden eingeschaltet wurden, flog der Schwindel auf.

Der Betrug begann mit mehreren Anrufen, bei denen sich die Betrüger als offizielle Stellen ausgaben. Sie überzeugten die Seniorin davon, ihr Geld sei in Gefahr und müsse "gesichert" werden. Auf ihre Anweisung hin hob die Frau ihr Erspartes ab, tauschte es in Gold um und übergab das Edelmetall einem angeblichen Kurier.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kriminellen setzten die Frau weiter unter Druck und forderten zusätzliche Zahlungen. Als sie versucht, eine Hypothek aufzunehmen, um die Forderungen zu erfüllen, wurden Bankangestellte misstrauisch. Ihr Eingreifen führte schließlich zur Einschaltung der Polizei – und verhinderte so weitere Verluste.

Die Ermittlungsbehörden wiesen daraufhin noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass echte Polizisten oder Staatsanwälte niemals anrufen würden, um über private Vermögenswerte zu sprechen. Zudem betonten sie, dass keine offizielle Stelle jemals Bargeld, Schmuck oder Gold zur "Aufbewahrung" anfordere.

Der Fall zeigt, wie hartnäckig solche Betrugsmaschen in der Region weiterhin auftreten. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu ähnlichen Fällen in Nordrhein-Westfalen für das vergangene Jahr vor, doch die Polizei warnt weiterhin vor der Gefahr. Bürger werden aufgefordert, bei unerwarteten Anrufen angeblicher Behörden oder Finanzinstitute stets die Identität der Anrufer zu überprüfen.

Quelle