Bergisch Gladbach: Genossenschaft rettet Fachwerkhäuser und schafft bezahlbaren Wohnraum
Sophia KellerBergisch Gladbach: Genossenschaft rettet Fachwerkhäuser und schafft bezahlbaren Wohnraum
Neue Wohnungsgenossenschaft in Bergisch Gladbach gestartet – mit klarem Ziel: Historische Fachwerkhäuser retten und bezahlbaren Wohnraum schaffen
In Bergisch Gladbach hat sich eine neue Wohnungsgenossenschaft gegründet, die zwei zentrale Anliegen vereint: den Erhalt historischer Fachwerkhäuser und die Schaffung von bezahlbarem, gemeinschaftsorientiertem Wohnraum. Über 25 engagierte Anwohner:innen gaben den Startschuss für die Initiative, die denkmalschutzgerechte Sanierung mit modernen Wohnbedürfnissen verbinden will.
Im Mittelpunkt steht die Bewahrung der traditionellen Fachwerkhäuser, die zu nachhaltigen und kostengünstigen Wohnungen umgebaut werden sollen. Leerstehende Immobilien werden neu genutzt, bestehende Gebäude saniert, um der wachsenden Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden. Gleichzeitig entwickelt die Genossenschaft innovative Konzepte für generationenübergreifendes Wohnen und gemeinschaftliche Wohnprojekte.
Um die Arbeit zu strukturieren, wurden sieben Kerngruppen gebildet. Drei davon widmen sich direkt dem Stadthaus-Projekt und kümmern sich um Finanzierung, architektonische Planung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Die übrigen Teams unterstützen übergeordnete Ziele, etwa die Einrichtung von Nachbarschaftsbeiräten. Diese Gremien sollen Anregungen der Bewohner:innen aufnehmen, um Entscheidungen an lokalen Bedürfnissen auszurichten.
Die Initiative steht allen offen, die sich mit Fähigkeiten oder Ideen einbringen möchten. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] melden oder weitere Informationen anfordern.
Geplant sind die Sanierung historischer Gebäude sowie die Förderung bürgerschaftlichen Engagements durch fest etablierte Arbeitsgruppen. Zwar steht die genaue Zahl der potenziellen Stadthäuser für das Leuchtturmprojekt noch nicht fest, doch die Genossenschaft setzt konsequent auf partizipative Mitgestaltung. Die nächsten Schritte hängen von der Zusammenarbeit zwischen Anwohner:innen, Fachleuten und lokalen Akteur:innen ab.






