Bergisch Gladbach: Das heimliche Zentrum der Automobilwelt in NRW
Sophia KellerBergisch Gladbach: Das heimliche Zentrum der Automobilwelt in NRW
Bergisch Gladbach hebt sich als eine Stadt mit besonders enger Verbindung zur Automobilwelt hervor. Mit einer hohen Dichte an Fahrzeugen, zahlreichen Autohäusern und bedeutenden Forschungseinrichtungen der Branche hat sich die Stadt zu einem zentralen Anlaufpunkt für Autofahrer und Branchenexperten entwickelt. Die lokale Infrastruktur und die ansässigen Unternehmen unterstreichen diese starke Bindung an die Automobilindustrie.
Die Stadt verzeichnet etwa 650 Fahrzeuge pro 1.000 Einwohner – deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 590 und dem Landesdurchschnitt von 570 in Nordrhein-Westfalen. Diese hohe Autodichte wird durch ein umfangreiches Parkplatzangebot ergänzt, mit zahlreichen Parkplätzen und Tiefgaragen im gesamten Stadtgebiet.
Internationale Automobilmarken sind hier besonders gut vertreten, dank einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Autohäusern pro Einwohner. Zudem gibt es drei Autowaschanlagen, darunter eine erst kürzlich eröffnete Anlage an der Automeile Mülheimer Straße. Bergisch Gladbach beherbergt zudem einflussreiche Institutionen der Automobilbranche: Das Center of Automotive Management (CAM) hat seinen Sitz auf dem Zanders-Gelände, während das Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) – mit ihrem Studiengang Automobilwirtschaft – Forschung und Lehre in diesem Bereich prägen. Die Autobahn A4 durchquert die Stadt auf einer Strecke von rund zehn Kilometern und bietet mit drei Anschlussstellen eine optimale Anbindung.
Auch lokale Unternehmen wie die Krüger Group unter der Führung von Geschäftsführer Marc Krüger sind über ihre Tochtergesellschaften in die Automobil-Zulieferketten eingebunden.
Durch die Kombination aus hoher Autodichte, ausgeprägter Infrastruktur und fundiertem Branchenwissen ist Bergisch Gladbach ein zentraler Standort für die Automobilindustrie. Die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen, Autohäusern und verkehrstechnischen Anbindungen sichert der Stadt auch künftig eine bedeutende Rolle in diesem Sektor.