Arnsberg bekommt moderne Rettungswache für schnellere Notfallhilfe bis 2026
Lotta WagnerArnsberg bekommt moderne Rettungswache für schnellere Notfallhilfe bis 2026
Neue Rettungswache in Arnsberg: Baubeginn nach feierlicher Grundsteinlegung
Am Montag, dem 8. September, wurde mit einer offiziellen Feier der erste Spatenstich für die neue Rettungswache in Arnsberg gesetzt. Die nach modernen Notfallstandards konzipierte Einrichtung kostet 5,6 Millionen Euro und soll bis Herbst 2026 fertiggestellt werden.
Die Wache entsteht in der Nähe des Feuermuseums Brennpunkt in der Branddirektor-Kraemer-Straße 3. Das Grundstück war zuvor von der Deutschen Bahn erworben worden. Geplant sind eine eingeschossige Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen sowie ein separater Waschbereich für Einsatzfahrzeuge.
Ein dreistöckiges Funktionsgebäude wird Räumlichkeiten für das Personal, technische Ausstattung und logistische Abläufe beherbergen. Nachhaltigkeit steht bei der Planung im Vordergrund: Geothermie, eine Erdwärmepumpe und eine Photovoltaikanlage sollen die Energieversorgung des Standorts sichern.
Die Verantwortlichen erwarten, dass die neue Wache die Einsatzzeiten verkürzt und die Gewinnung von Fachkräften für den Rettungsdienst erleichtert. Nach ihrer Fertigstellung wird sie ältere Standorte ersetzen und den Teams moderne Arbeitsbedingungen bieten.
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen; die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 vorgesehen. Die Investition von 5,6 Millionen Euro soll die Notfallversorgung in Arnsberg durch schnellere Reaktionszeiten und bessere Personalrekrutierung verbessern. Zudem tragen die umweltfreundlichen Energiesysteme der Wache zu einer geringeren ökologischen Belastung bei.






