"Alte Heimat – Neue Heimat": Migrationsgeschichten in Bergisch Gladbach seit 1945
Clara Kraus"Alte Heimat – Neue Heimat": Migrationsgeschichten in Bergisch Gladbach seit 1945
Podiumsdiskussion zu Migrationsgeschichten nach Bergisch Gladbach seit dem Zweiten Weltkrieg am 25. März 2026
Am 25. März 2026 findet eine Podiumsdiskussion über Migrationswege nach Bergisch Gladbach seit 1945 statt. Die Veranstaltung steht unter dem bundesweiten Motto des Tags der Archive"Alte Heimat – Neue Heimat" und bringt sechs Menschen zusammen, die zu unterschiedlichen Zeiten in die Stadt gezogen sind. Ihre persönlichen Erzählungen spiegeln Jahrzehnte der Migrationserfahrungen in der Region wider.
An der Diskussion beteiligen sich Vertreter:innen aus sechs verschiedenen Migrationsgruppen: Vertriebene und Geflüchtete, die nach 1945 ankamen, Arbeitsmigrant:innen aus Südeuropa, Südosteuropa und der Türkei in den 1960er- und 1970er-Jahren sowie spätere Zuzüge wie Familienzusammenführungen, politische Geflüchtete und Spätaussiedler:innen zwischen den 1970er- und 1990er-Jahren.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 25. März 2026, um 18:30 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Rhein-Berg in Bergisch Gladbach. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung oder Tickets sind nicht erforderlich.
Durch den Abend führen Veronika Heiligmann von der Caritas und Nicole Mrziglod, Leiterin der Volkshochschule (VHS) Bergisch Gladbach. Sie moderieren die Gespräche, in denen die Teilnehmer:innen von ihren Wegen und den Prägungen durch Migration berichten.
Die Podiumsdiskussion bietet die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie Zuwanderung Bergisch Gladbach über die Jahrzehnte geprägt hat. Die Geschichten aus verschiedenen Epochen zeigen die sich wandelnde Bevölkerungsstruktur und das kulturelle Gesicht der Stadt. Die Veranstaltung steht im Kontext des Tags der Archive, der sich in diesem Jahr mit den Themen Vertreibung, Integration und Neuanfang beschäftigt.






