23 January 2026, 10:17

Aldi Süd streicht bis zu 500 Stellen an deutscher Zentrale in Mülheim

Ein detailliertes altes Stadtplan von Staffelstein, Deutschland, auf einem schwarzen Hintergrund, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Aldi Süd streicht Hunderte von Jobs bei der deutschen Hauptzentrale - Aldi Süd streicht bis zu 500 Stellen an deutscher Zentrale in Mülheim

Aldi Süd plant Streichung hunderter Stellen an deutscher Zentrale in Mülheim an der Ruhr

Der Discounter, der bundesweit rund 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, hat bestätigt, dass bis zu 500 Arbeitsplätze betroffen sein könnten. Die Maßnahme ist Teil eines globalen IT-Projekts, das auf die Zentralisierung von Unternehmensabläufen abzielt.

Die Stellenkürzungen konzentrieren sich vor allem auf drei Schlüsselbereiche: Buchhaltung, Personalwesen und Einkauf. Von den 2.000 Beschäftigten am Standort Mülheim sind diese Abteilungen besonders von den Einschnitten bedroht. Die Umstrukturierung erfolgt im Rahmen des laufenden Ahead-Projekts von Aldi Süd, das bereits im vergangenen Jahr gestartet wurde.

Im neuen System werden einige Funktionen in das Unternehmenszentrum nach Salzburg verlegt. Andere Aufgaben sollen an externe Dienstleister wie Genpact ausgelagert werden. Aldi Süd bleibt einer der größten Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands mit rund 2.000 Filialen im Land. Die Änderungen spiegeln einen umfassenderen Trend zur Effizienzsteigerung durch digitale Transformation wider. Zwar ist der genaue Zeitplan noch unklar, doch läuft der Prozess bereits seit 2023.

Die Kürzungen werden die Belegschaft am Hauptsitz in Mülheim verringern, wo derzeit 2.000 Menschen arbeiten. Betroffene Mitarbeiter könnten mit Versetzungen, Umzugsangeboten oder Freistellungen konfrontiert werden. Bisher hat das Unternehmen keine konkreten Unterstützungsmaßnahmen für die Betroffenen bekannt gegeben.