Aggressive Frau löst Großeinsatz am Gelsenkirchener Hauptbahnhof aus
Clara KrausAggressive Frau löst Großeinsatz am Gelsenkirchener Hauptbahnhof aus
Frau aus Kamerun löst Großeinsatz am Gelsenkirchener Hauptbahnhof aus
Am 4. Februar sorgte eine 40-jährige Frau aus Kamerun für einen schweren Zwischenfall am Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Sie schrie wiederholt laut, ignorierte Polizeianweisungen und griff später Beamte an. Der Vorfall führte zu Ermittlungen und einem vorübergehenden Hausverbot für die Frau.
Die Auseinandersetzung begann, als die Frau im Bahnhof aggressiv zu schreien anfing. Bundespolizisten sprachen sie an und forderten sie auf, damit aufzuhören – doch sie weigerte sich und wurde verbal ausfällig. Die Beamten versuchten, die Situation zu deeskalieren, doch die Frau behauptete, sie habe das Recht, überall zu schreien, wo sie wolle.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille – sie hatte also keinen Alkohol getrunken. Dennoch eskalierte ihr Verhalten weiter. Sie leistete gewaltsam Widerstand, schlug einem Polizisten in den Bauch und verletzte ihn so schwer, dass dieser seinen Dienst vorzeitig beenden musste. Während des gesamten Vorfalls beleidigte und bedrohte sie die Beamten weiterhin.
Nach ihrer Festnahme erhielt sie ein Hausverbot für den Bahnhof und wurde nach Abschluss aller Formalitäten wieder auf freien Fuß gesetzt. Unterdessen sucht die Gelsenkirchener Polizei nach einer Zeugin, die drei Tatverdächtige in einem separaten Erpressungsfall fotografiert haben soll, der sich ebenfalls am selben Tag am Bahnhof ereignete. Weitere Maßnahmen gegen die Frau wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Gegen die 40-Jährige ermittelt nun die Bundespolizei. Der verletzte Beamte hat sich inzwischen erholt, doch der Vorfall behinderte den Bahnhofsbetrieb. Die Behörden haben keine weiteren Details zum Fall veröffentlicht.