24 May 2026, 12:15

A59 zwischen Monheim und Düsseldorf bleibt marode – jahrelange Staus drohen

Düsseldorf: Nur 80 km/h auch nach Schließung auf A59 zwischen Monheim und Düsseldorf-Süd

A59 zwischen Monheim und Düsseldorf bleibt marode – jahrelange Staus drohen

Schwer beschädigter Abschnitt der A59 zwischen Monheim und Düsseldorf sorgt für anhaltende Behinderungen

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Ein stark in Mitleidenschaft gezogener Abschnitt der Autobahn A59 zwischen Monheim und Düsseldorf führt weiterhin zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die rund 12 Kilometer lange Strecke, die Mitte der 1970er-Jahre gebaut wurde, bedarf nach Jahrzehnten des Verschleißes dringend einer Sanierung. Die Behörden haben zur Risikominimierung Tempobegrenzungen und temporäre Sperrungen verhängt, während eine vollständige Renovierung bis 2026 geplant ist.

Die Autobahn GmbH Rheinland begann am 21. Oktober 2024 mit Notinstandsetzungsarbeiten an der A59. Im Fokus stand dabei der Abschnitt zwischen Monheim und Langenfeld, wo beschädigte Betonplatten eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellten. Die Arbeiten dauerten aufgrund schwerwiegenderer Schäden als erwartet mehr als eine Woche länger als vorgesehen.

Die Fahrbahn in Richtung Düsseldorf wurde am 4. November 2024 wieder freigegeben, doch die Einschränkungen bleiben bestehen. Zwischen Monheim und Düsseldorf-Süd gilt nun ein reduziertes Tempolimit von 80 km/h, um eine weitere Verschlechterung des Zustands zu verlangsamen. Ohne diese Maßnahme, so die Warnung der Verantwortlichen, drohe eine vollständige Sperrung der Strecke.

Der komplette Umbau der A59 soll voraussichtlich ab 2026 beginnen. Das Projekt hängt jedoch davon ab, dass zuvor Ausweichrouten wie die Autobahn A3 ausgebaut werden. Bis dahin wird die Autobahn GmbH die Schäden genau überwachen und bei Bedarf kurzfristige Reparaturen durchführen.

Autofahrer auf der A59 müssen sich weiterhin auf verringerte Geschwindigkeiten und mögliche Sperrungen einstellen, bis die umfassenden Sanierungsarbeiten anlaufen. Ziel des für 2026 geplanten Großprojekts ist es, die maroden Betonplatten auszutauschen und sichere Verkehrsverhältnisse wiederherzustellen. Bis dahin bleiben vorläufige Maßnahmen die einzige Möglichkeit, die Autobahn befahrbar zu halten.

Quelle