68-Jährige aus Hagen verliert 100.000 Euro an Online-Investitionsbetrüger
Sophia Keller68-Jährige aus Hagen verliert 100.000 Euro an Online-Investitionsbetrüger
Eine 68-jährige Frau aus Hagen hat bei einem Online-Investitionsbetrug einen sechsstelligen Betrag verloren. Der Schwindel zog sich über mehrere Wochen hin, nachdem sie auf eine Anzeige reagiert hatte, die unrealistisch hohe Renditen versprach. Die Polizei hat nun Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Der Betrug begann am 29. September 2025, als das Opfer eine Online-Werbung sah, die hohe Gewinne bei minimalem Aufwand anpries. Zunächst überwies sie einen vierstelligen Betrag, um das Angebot zu testen. Kurze Zeit später meldete sich ein angeblicher Berater bei ihr und behauptete, sie könne einen sechsstelligen Gewinn erzielen.
In den folgenden Wochen wurde die Frau mit mehreren Beratern konfrontiert, die unterschiedliche Akzente hatten. Sie erhielt mehrmals E-Mails, in denen sie aufgefordert wurde, zusätzliche Summen zu überweisen, um ihre vermeintlichen Erträge freizuschalten. Als sie erkannte, dass es sich um Betrug handelte, hatte sie bereits insgesamt über 100.000 Euro investiert.
Die Kriminalpolizei Hagen hat den Fall nun übernommen. Die Behörden warnen seit Langem vor solchen Betrugsmaschen, bei denen Kriminelle ihre Opfer mit gefälschten Anlageangeboten ködern.
Die Polizei rät der Bevölkerung, jedes Investmentangebot vor Geldtransfers über offizielle Kanäle zu überprüfen. Es wird empfohlen, die finanziellen Details vollständig zu verstehen und Zahlungen an unbekannte Personen zu vermeiden. Die Ermittlungen im Fall Hagen laufen noch.






