14 January 2026, 18:51

64-Jährige verliert sechsstellige Summe durch perfiden Krypto-Betrug in WhatsApp-Gruppe

Eine Münze mit den Worten "Bank Deutscher Land" darauf vor einem weißen Hintergrund.

64-Jährige verliert sechsstellige Summe durch perfiden Krypto-Betrug in WhatsApp-Gruppe

64-Jährige aus Wiehl verliert sechsstelligen Betrag bei Kryptowährungsbetrug

Eine 64-jährige Frau aus Wiehl hat bei einem Betrug mit Kryptowährungen einen hohen sechsstelligen Betrag verloren. Der Vorfall begann, nachdem sie einer WhatsApp-Gruppe beigetreten war, die Anlageberatung anbot. Dort überredete sie ein unbekannter Administrator, große Geldsummen in Kryptowährung zu überweisen.

Anfangs investierte die Frau nach Tipps aus der Gruppe kleinere Beträge in Kryptowährungen. Am 6. Januar 2026 folgte sie dem Rat des Administrators und überwies einen mittleren sechsstelligen Betrag in ein digitales Kryptowert. Am nächsten Tag stellte sie fest, dass ihre gesamte Investition verschwunden war – ihr Konto zeigte null an.

Die Polizei Nordrhein-Westfalen ermittelt in dem Fall, hat jedoch noch keine Details zur Identität des Gruppen-Administrators bekannt gegeben. Die Behörden warnen davor, sensible Daten wie Online-Banking-Zugangsdaten preiszugeben, und raten zur Vorsicht, wenn ungewöhnlich hohe Renditen bei minimalem Einsatz versprochen werden. Die Polizei empfiehlt, Handelsplattformen für Kryptowährungen vor einer Registrierung oder Geldüberweisung genau zu prüfen. Zudem sollte man sich nicht unter Druck zu überstürzten Entscheidungen drängen lassen. Opfer ähnlicher Betrugsfälle werden aufgefordert, die Vorfälle bei der örtlichen Polizeidienststelle anzuzeigen.

Für weitere Fragen steht die Kriminalpräventive Beratungsstelle unter der Telefonnummer +49 2261 8199-4711 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Die Ermittlungen zu dem Betrugsfall laufen noch. Die Polizei betont, wie wichtig es ist, bei unerbetenen Anlageangeboten für Kryptowährungen wachsam zu sein.