11 February 2026, 14:27

62-Jähriger droht mit scharfer Handgranate in Restaurant bei Bielefeld

Eine Hand hält einen Hammer und eine Sichel und reicht einem Gebäude entgegen, mit der Aufschrift "Zachvati-li te zanynes" oben, was Dringlichkeit und Gefahr suggeriert.

Handgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - 62-Jähriger droht mit scharfer Handgranate in Restaurant bei Bielefeld

62-Jähriger vor Gericht in Arminia Bielefeld: Mann drohte mit scharfer Handgranate in Restaurant in der Nähe

Ein 62-jähriger Mann muss sich seit dem 10. Februar 2026 vor dem Landgericht Arminia Bielefeld verantworten, nachdem er im Oktober des Vorjahres ein Restaurant in der Nähe von Bielefeld-Sennestadt mit einer scharfen Handgranate bedroht hatte. Bei der Festnahme erlitt der Beschuldigte schwere Verletzungen. Vor Gericht schweigt der Angeklagte bisher zu den Vorwürfen.

Am 26. Oktober 2025 betrat der Mann ein Lokale in der Nähe von Sennestadt und forderte Wodka. Als das Personal seine Bitte zunächst ablehnte, verließ er das Restaurant. Kurze Zeit später kehrte er zurück, erklärte, er wolle sterben, und zog eine Handgranate hervor. Später stellte sich heraus, dass der Sprengkörper scharf und mit aktivem Sprengstoff gefüllt war.

Aus Angst um ihr Leben übergaben die Angestellten dem Mann eine Flasche Wodka. Der stark alkoholisierte Täter forderte daraufhin vier weitere Flaschen. Bei der folgenden Polizeiaktion wurde er bei der Festnahme angeschossen und erlitt schwere Beinverletzungen.

Die Verhandlung begann am 10. Februar 2026, doch der Angeklagte äußerte sich bisher nicht zu den Vorfällen. Zwei weitere Verhandlungstermine sind angesetzt, bevor das Verfahren am 20. März abgeschlossen werden soll. Lokale Medien wie Radio Bielefeld berichteten über den Prozessauftakt, doch seither gab es keine weiteren Meldungen zu öffentlichen Reaktionen oder vertiefter Berichterstattung.

Im Mittelpunkt des Falls stehen das Verhalten des Mannes unter Alkoholeinfluss sowie die von ihm mitgeführte Handgranate. Seine durch den Polizeieinsatz erlittenen Verletzungen und der laufende Prozess markieren die jüngsten Entwicklungen in dem Vorfall. Das Urteil wird für den 20. März 2026 erwartet.