03 March 2026, 01:34

600 Unterschriften gegen AfD-Verbot in Bergisch Gladbach gesammelt

Eine Gruppe von Menschen, darunter Männer und Frauen, marschiert mit Schildern und Transparenten eine Straße entlang, im Hintergrund ein Gebäude mit Fenstern.

600 Unterschriften gegen AfD-Verbot in Bergisch Gladbach gesammelt

Lokale Kampagne für AfD-Verbot in Bergisch Gladbach sammelt fast 600 Unterschriften

Innerhalb der vergangenen zwei Wochen hat eine lokale Initiative in Bergisch Gladbach, die ein Verbot der rechtsextremen AfD fordert, nahezu 600 Unterschriften gesammelt. Die Aktion ist Teil umfassenderer Bestrebungen, dem Rechtsextremismus in der Region entgegenzutreten. Mehrere Gruppen unterstützen die Kampagne.

Organisiert wird die Unterschriftensammlung von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt, dessen Vorsitzender Roland Vossebrecker betont, wie wichtig sichtbare Solidarität mit der Demokratie im Kampf gegen rechtsextreme Strömungen sei. Interessierte können die Petition jeden Samstag zwischen 10 und 13 Uhr an einem Infostand in der Fußgängerzone unterzeichnen.

Auch der Kreisvorstand der Linken ruft zur Teilnahme auf und erklärt: "Keinen Zentimeter den Faschisten"! Zudem unterstützt der örtliche Ableger der Omas gegen Rechts die Kampagne. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Vereins unter www.gl-devi.de sowie auf den Social-Media-Kanälen @gl.de.vi, nrw-appell-afd-verbot.de und weact.campact.de/p/nrwappell.

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Für den 20. Februar ist in Overath eine separate Kundgebung gegen Rechtsextremismus geplant, die um 17 Uhr beginnt. Verantwortlich zeichnet der Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg. Ähnliche Initiativen laufen auch anderswo, darunter eine Online-Petition im Saarland, die im Februar und März 2026 durch sieben Städte tourt, um Unterschriften zu sammeln.

Die Bergisch Gladbacher Kampagne spiegelt den wachsenden lokalen Widerstand gegen die AfD wider. Mit der Beteiligung verschiedener Gruppen und laufenden Aktionen wollen die Organisatoren den öffentlichen Druck aufrechterhalten. Aktuelle Updates und Möglichkeiten zur Mitwirkung sind weiterhin über die Online-Plattformen des Vereins abrufbar.