12 February 2026, 08:35

59.000 Euro verloren: Bundespolizei stoppt mutmaßliche Betrüger mit krimineller Vergangenheit

Eine Gruppe von Polizisten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite und einem klaren blauen Himmel mit Bäumen, Ampeln, Pfählen und Flaggen im Hintergrund.

Verschlungen in Widersprüche - 59.000 Euro beschlagnahmt - 59.000 Euro verloren: Bundespolizei stoppt mutmaßliche Betrüger mit krimineller Vergangenheit

Zwei Männer haben nach einer Kontrolle der Bundespolizei in Aachen mehr als 59.000 Euro verloren, nachdem Verdachtsmomente aufgekommen waren. Der Vorfall führte im Januar 2026 zu ihrer Festnahme; mittlerweile laufen weitere Ermittlungen wegen Geldwäsche und Betrugs.

Die 38- und 40-jährigen Männer waren bei einer Routinekontrolle angehalten worden. Ihre widersprüchlichen Aussagen und fehlenden Papiere – darunter kein gültiger Führerschein beim 38-Jährigen und kein Ausweisdokument beim 40-Jährigen – weckten sofort Misstrauen. Ein anschließender Drogentest bestätigte, dass beide unter Drogeneinfluss standen.

Das bei ihnen gefundene Bargeld in Höhe von über 59.000 Euro wurde beschlagnahmt. Später stellte sich heraus, dass das Geld aus einem Anlagebetrug im Jahr 2024 stammte. Das Duo hatte gezielt ältere Opfer in ganz Deutschland ausgenommen, woraufhin die Staatsanwaltschaften in Berlin und München umfassendere Ermittlungen einleiteten.

Mittlerweile werden ihnen Geldwäsche, weitere Betrugsdelikte und mögliche Verbindungen zur organisierten Kriminalität vorgeworfen.

Die beiden Männer bleiben nach ihrer Festnahme im Januar 2026 weiterhin in Untersuchungshaft. Die beschlagnahmten Gelder sind Teil eines landesweiten Betrugsfalls, von dem vor allem ältere Menschen betroffen sind. Die Ermittler prüfen weiterhin mögliche Verknüpfungen zu größeren kriminellen Netzwerken.