59.000 Euro in bar: Bundespolizei stoppt verdächtige Männer bei Aachen
Clara Kraus59.000 Euro in bar: Bundespolizei stoppt verdächtige Männer bei Aachen
Bundespolizisten in Aachen beschlagnahmten am Dienstag bei einer Routinekontrolle über 59.000 Euro in bar von zwei Männern. Der 38-jährige Fahrer, ein deutscher Staatsbürger, war nach der Einreise aus den Niederlanden über die Autobahn A4 angehalten worden. Die Beamten wurden misstrauisch, als die Männer widersprüchliche Angaben zur Herkunft des Geldes und zu ihren Reiseumständen machten.
Der Vorfall begann, als die Polizisten das Fahrzeug in der Nähe von Aachen stoppten. Bei der Durchsuchung fanden sie die 59.000 Euro versteckt. Beide Männer behaupteten zunächst, das Bargeld stamme aus Spielgewinnen, doch ihre Aussagen änderten sich während der Befragung.
Ein später durchgeführter Drogen-Schnelltest bei den beiden Männern fiel positiv aus. Der Fahrer besaß zudem keinen gültigen Führerschein, sondern nur eine deutsche Fahrerlaubnis. Sein Beifahrer, ein 40-jähriger Mann, hatte keinen Ausweis für die Grenzüberquerung dabei.
Zollbeamte übernahmen den Fall und sicherten das Geld im Rahmen eines Freigabeverfahrens. Die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe prüft nun die widersprüchlichen Angaben zu den Geldmitteln. Die Polizei leitete alle notwendigen Maßnahmen ein, bevor die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.
Offizielle Statistiken darüber, wie viel Geld die Bundespolizei in ähnlichen Fällen in den vergangenen zwei Jahren durchschnittlich beschlagnahmt hat, liegen nicht vor.
Das Bargeld bleibt vorerst beschlagnahmt, während die Ermittlungen andauern. Noch ist unklar, ob Anklage erhoben wird. Der Fall zeigt, wie streng die Kontrollen bei der Mitführung größerer Bargeldbeträge über Grenzen sind.