16 April 2026, 22:13

5,172 Millionen Euro für erste Radvorrangroute zwischen Bottrop und Gladbeck freigegeben

Grünes Auto fährt auf einer Straße mit hohen Gebäuden, Fußgängern auf einem Gehweg, einem Radfahrer, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

5,172 Millionen Euro für erste Radvorrangroute zwischen Bottrop und Gladbeck freigegeben

Die Bezirksregierung Münster hat 5,172 Millionen Euro für den ersten Abschnitt der Radvorrangroute Bottrop–Gladbeck freigegeben. Die neue, 2,85 Kilometer lange Strecke wird Bottrops Bahnhofstraße mit der Boye-Brücke in Gladbeck verbinden und Radfahrern wie Fußgängern eine sichere und komfortablere Verbindung bieten. Wie offizielle Stellen bestätigten, beginnen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr; die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

Regierungspräsident Andreas Bothe übergab am Freitag, dem 29. August, den Förderbescheid symbolisch an Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler. Die bewilligten Mittel decken nahezu 95 Prozent der förderfähigen Kosten in Höhe von 5,444 Millionen Euro ab; den Rest tragen die Kommunen vor Ort.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der erste Abschnitt erhält eine vier Meter breite Asphaltfläche, die sowohl für Radfahrer als auch Fußgänger konzipiert ist. Beidseitig sorgen 50 Zentimeter breite, mit Schotter befestigte Randstreifen für zusätzliche Stabilität und Entwässerung. Diese Gestaltung soll die Sicherheit und Barrierefreiheit für alle Nutzer erhöhen.

Die Bauarbeiten starten 2024 und markieren den Auftakt eines umfassenderen Vorhabens: Die gesamte Radroute zwischen Bottrop und Gladbeck entsteht in vier Bauabschnitten und soll bis 2030 fertiggestellt werden. Dann wird sie eine zentrale Rolle im regionalen Ausbau nachhaltiger Verkehrswege spielen.

Die neue Verbindung bietet Radfahrern und Fußgängern eine eigene, hochwertige Trasse zwischen den beiden Städten. Mit Unterstützung von Bund und Land schreitet das Projekt als Teil der Bemühungen voran, umweltfreundliche Mobilität zu stärken. Die Fertigstellung des ersten Abschnitts wird voraussichtlich bereits bis Ende 2027 spürbare Verbesserungen für die lokale Verkehrsanbindung bringen.

Quelle