3.000 Euro für Igelschutz: Wuppertaler Zoofreunde retten bedrohte Stacheltiere
Ella Kraus3.000 Euro für Igelschutz: Wuppertaler Zoofreunde retten bedrohte Stacheltiere
Der Verein der Zoofreunde Wuppertal hat 3.000 Euro an das Igel-Netzwerk Wuppertal gespendet, um dessen Auffangstation für kranke und verletzte Igel zu unterstützen. Mit den Mitteln wird unter anderem eine neue Untersuchungslampe für Gesundheitschecks angeschafft. Die Spende kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da der Europäische Igel zunehmend bedroht ist und von Artenschützern bereits als "potenziell gefährdet" eingestuft wird.
Die Übergabe erfolgte an Monika Thomas und ihr Team in der Auffangstation an der Bundesallee. Die neue Ausstattung ermöglicht es den Mitarbeitenden, den Gesundheitszustand der Igel präziser zu beurteilen und Verletzungen frühzeitig zu erkennen. Allein im vergangenen Jahr konnten dort 342 rehabilitierte Igel erfolgreich in die Freiheit entlassen werden.
Der Verein der Zoofreunde Wuppertal engagiert sich seit Langem für den Tier- und Artenschutz. Neben dieser Spende steuerte er 5.000 Euro als Platin-Sponsor für die Kampagne "Zootier des Jahres" bei. Insgesamt förderte der Verein im vergangenen Jahr weltweit über 65.000 Euro für Naturschutzprojekte – in enger Zusammenarbeit mit dem Grünen Zoo Wuppertal, um bedrohte Arten zu schützen.
Das Igel-Netzwerk Wuppertal widmet sich der Rettung von geschwächten, kranken und verletzten Igeln und versorgt sie fachkundig, bis sie wieder gesund sind. Weitere Informationen zur Arbeit der Organisation gibt es unter: netzwerk-igel-wuppertal.de.
Die 3.000-Euro-Spende wird die medizinische Versorgung der geretteten Igel in Wuppertal deutlich verbessern. Angesichts der aktuellen Einstufung als "potenziell gefährdet" kommt der Arbeit der Auffangstation eine zentrale Rolle im lokalen Artenschutz zu. Der Verein der Zoofreunde Wuppertal bleibt auch künftig ein wichtiger Förderer von Projekten, die sich für den Schutz heimischer und globaler Tierarten einsetzen.