06 February 2026, 20:40

276 neue Bürger aus 45 Ländern feiern ihre Einbürgerung in Viersen

Eine Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Kleidern steht vor einer sitzenden Menge, einige tragen Mützen und Kränze, andere klatschen, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel, während einer Ehrungszeremonie.

276 neue Bürger aus 45 Ländern feiern ihre Einbürgerung in Viersen

Feierliche Willkommenszeremonie: 276 neue Bürger aus 45 Ländern in Viersen

In Viersen wurden im vergangenen Jahr bei einer besonderen Feier 276 neue Bürgerinnen und Bürger aus 45 Ländern willkommen geheißen. Jede und jeder erhielt in einer von Musik, Reden und persönlicher Würdigung geprägten Zeremonie die Einbürgerungsurkunde. Der stellvertretende Bürgermeister Ertunç Deniz betonte die Bedeutung des Anlasses als Moment der Zugehörigkeit und gemeinsamen Verantwortung.

Die Veranstaltung fand im Clara-Schumann-Gymnasium statt, wo das Schulorchester die Gäste musikalisch umrahmte. Familien, lokale Amtsträger sowie Vertreter der Viersener Parteien waren gekommen, um ihre Glückwünsche zu überbringen. Deniz gratulierte jedem neuen Mitbürger persönlich, überreichte kleine Geschenke und würdigte die individuellen Wege und Beiträge, die sie in die Region einbringen.

Nach dem offiziellen Teil lud ein Empfang zum gemeinsamen Feiern ein. Deniz unterstrich, dass die Einbürgerung weit mehr als ein rechtlicher Akt sei – sie stehe für das Engagement, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig hob er hervor, wie die Vielfalt der Neubürger die Gemeinschaft als Ganzes stärkt.

Hinter jedem neuen Pass steckt eine eigene Geschichte: die Gründe für die Wahl Deutschlands, die Verbindungen zu Viersen und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft. Die Feier machte deutlich, wie persönlich und zugleich kollektiv bedeutsam der Schritt ist, Teil der Stadt zu werden.

Die 276 Neubürger verfügen nun über den deutschen Pass und eine formale Bindung an Viersen. Ihre Einbürgerung bereichert das kulturelle Gefüge der Stadt und festigt die lokalen Bezüge. Mit einem gemeinsamen Gefühl der Offenheit und dem Versprechen weitergehender Integration endete die Zeremonie.