20 Tonnen illegales Feuerwerk in NRW-Bunker entdeckt – EU-weiter Schwarzhandel aufgedeckt
Clara KrausVerdacht auf illegalen Handel mit Pyrotechnik - rund 20 Tonnen sichergestellt - 20 Tonnen illegales Feuerwerk in NRW-Bunker entdeckt – EU-weiter Schwarzhandel aufgedeckt
Die Polizei in Niedersachsen hat Ermittlungen gegen zwei Männer eingeleitet, die verdächtigt werden, illegal mit hochwertiger Pyrotechnik zu handeln. Rund 20 Tonnen Feuerwerkskörper wurden in einem ehemaligen Munitionsbunker nahe der deutsch-niederländischen Grenze in Reken (Nordrhein-Westfalen) entdeckt. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befinden sich leistungsstarke Feuerwerkskörper der Klassen F3 und F4 sowie hoch explosive Böller.
Die beiden Beschuldigten – ein 29-Jähriger und ein 63-Jähriger – sollen die Pyrotechnik ohne die erforderlichen Genehmigungen verkauft haben. Den Ermittlern zufolge nutzten sie Lagerstätten im Grenzgebiet, um die Ware in neun weitere EU-Länder zu vertreiben. Einer der Männer war bereits zuvor wegen einer ähnlichen Straftat auffällig geworden.
Bei der Aktion wurde ein großer Vorrat in einem stillgelegten Bunker sichergestellt. Das Ausmaß der Beschlagnahmung deutet auf ein gut organisiertes illegales Handelsnetz hin. Die Polizei wertet weiterhin die am Fundort gesicherten Beweismittel aus.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden das volle Ausmaß des illegalen Handels aufklären. Die beschlagnahmten Feuerwerkskörper werden sicher entsorgt, und den Verdächtigen drohen Anklagen wegen unerlaubten Handels mit Pyrotechnik. Ob mit weiteren Festnahmen zu rechnen ist, haben die Behörden bisher nicht bestätigt.






