1. FC Köln sagt Karnevalsfeiern ab – Disziplin vor dem Stuttgart-Spiel
Sophia KellerTraining statt Fasching: FC verlässt Köln früh - 1. FC Köln sagt Karnevalsfeiern ab – Disziplin vor dem Stuttgart-Spiel
1. FC Köln ergreift strenge Maßnahmen, um eine Wiederholung des Karnevals-Eklats vom Vorjahr zu vermeiden. Der Verein hat die lokalen Feierlichkeiten zu Weiberfastnacht abgesagt und verlegt das Training außerhalb Kölns. Dies folgt auf einen Vorfall im Jahr 2023, als Spieler gegen Teamregeln verstoßen hatten, indem sie an nicht genehmigten Karnevalsveranstaltungen teilnahmen.
Stattdessen konzentriert sich die Mannschaft auf die Vorbereitung für das bevorstehende Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag um 18:30 Uhr MEZ.
Im vergangenen Jahr hatten Linton Maina und zwei Teamkollegen die Vereinsrichtlinien ignoriert und an Karnevalsfeiern zu Weiberfastnacht teilgenommen. Die Spieler entschuldigten sich später und mussten Strafen zahlen. Diesmal setzt der Verein auf Disziplin und eine frühzeitige Abreise, um Ablenkungen zu vermeiden.
Das Training unter Trainer Lukas Kwasniok wird am Mittwoch um 14:30 Uhr wiederaufgenommen. Der Verein richtet zwar wie üblich am Dienstagabend seine jährliche Karnevalsfeier aus, die Spieler haben an diesem Tag jedoch trainingsfrei. Am Donnerstagnachmittag reist die Mannschaft nach Frankfurt, wo eine nicht öffentliche Trainingseinheit stattfindet, bevor am Freitag eine weitere Einheit im DFB-Campus folgt.
Trotz der Vorsichtsmaßnahmen wird der 1. FC Köln am Rosenmontag mit einem eigenen Wagen am Kölner Rosenmontagszug teilnehmen. Die Mannschaft verzichtet jedoch auf die Teilnahme an den weiteren Karnevalsfeiern in der Stadt vor dem Spiel.
Mit der frühen Abreise und dem Training außerhalb Kölns will der Verein die Spieler auf das Stuttgart-Spiel fokussieren. Durch den Verzicht auf das Kölner Karnevalstreiben hofft der 1. FC Köln, einen erneuten Disziplinverstoß zu verhindern. Das Spiel am Samstag wird zeigen, ob die strengere Herangehensweise Früchte trägt.